Der FCSG gewinnt einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen Winterthur


Fußball

Trotz Unterzahl: FC St.Gallen sichert 2:0 gegen Winterthur – Schubert mit Doppelpack

Der Fußball kehrt zurück in den Kybunpark und com. Der FC St.Gallen empfängt zu Hause Aufsteiger Winterthur und weist Zürich nach einem starken Auftaktspiel in die Schranken und gewinnt nach einem Doppelpack von Schubert mit 2:0. Lediglich die Entlassung von Hauptmann Görtler sorgte für Diskussionen.

Ein Bild sagt mehr als 90 Minuten: Das Team von St. Gallen jubelt, Doppeltorschütze Schubert (Mitte) strahlt, Kapitän Görtler (Bild rechts) blickt bestürzt nach der Roten Karte.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus

Nach scheinbar endloser Abwesenheit rollt im Kybunpark wieder das runde Leder. Das Match zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Winterthur, den überraschend rebellischen Aufsteigern, verspricht viel: Angriffsfussball, viel Kampf und noch mehr Leidenschaft. Und das Spiel hält was es verspricht.

Zaubern mit Vorarbeit prost

In der 9. Minute wird es erstmals richtig laut im Kybunpark, der schon ein Irrenhaus ist und sich von seiner besten Seite zeigt. Guillemenot fällt in der Gegend. Strafe? Zeilen Antwort: Logik. VAR-Antwort: nein. Doch diese Entscheidung tut der Euphorie von St. Gallen, so Grünweiss weiter. Winterthur mit maximalem Einsatz, aber fast ohne Akzente vorne. Das 1:0 von Fabian Schubert in der 20. Minute ist daher eher eine Formsache und verdient. Zu stark und kompromisslos FC St.Gallen. Matej Maglica ist ohne Zweifel am Führungstreffer beteiligt. Der Hühnerabwehrer flankt den Ball wunderbar, flankt das Feld auf Sutter, der Platz hat und den Weg nach vorne nimmt. Nach einigen weiteren Pässen landet der Ball bei Fabian Schubert. Das bringt Ruhe in die verdiente Führung von St.Gallen.

Ausgangspunkt der St.Galler Tournee: FCSG-Verteidiger Matej Maglica, ebenso hart wie sensibel.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus

Der Österreicher kehrt kurz vor der Halbzeitpause ins Rampenlicht zurück. Nach einem einfachen, aber mehr als effizienten grün-weißen Passspiel rückt Fabian Schubert vor den Winterthurer Kasten und schiebt auf 2:0 ein.

Die Entlassung hat keine Folgen für die Entwicklung der Partei

Die Spielrichtungen ändern sich in der zweiten Halbzeit, nicht aber die Spielverhältnisse. St.Gallen weiterhin dominant, Winterthur mit Defensivarbeit beschäftigt. Einziger Hoffnungsschimmer für Winterthur: Espen-Kapitän Lukas Görtler wird in der 66. Minute vom Platz gestellt, der aufgeweckte Görtler sieht nach dem Wirbelsturm Winterthur Ten di Giusto seine zweite Karte und muss das Spielfeld verlassen. Die Aufregung des Publikums ist groß, Schiedsrichter Wolfensberger lässt sich nicht ausreden. Dann beruhigen sich die Wellen wieder und das Spiel wird ruhiger. Keine nennenswerten Aktionen, der FC St.Gallen fährt zum unangefochtenen Heimsieg ein.

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