Der Grund waren wohl zwei Dinge: Merkel spricht von Beschlagnahmungen

Der Grund waren wahrscheinlich zwei Dinge, die Merkel über Beschlagnahmen spricht

08.06.2022, 12:02 Uhr

Bei mehreren Empfängen für ausländische Staatsgäste erschauderte die damalige Bundeskanzlerin Merkel vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Die Sorge ist groß: Klarheit kommt schnell. Diese Termine erledigt sie später im Sitzen. Sprechen Sie jetzt über das Wetter.

Auch Altkanzlerin Angela Merkel hat sich bei ihrem Auftritt in Berlin am Dienstagabend zu ihren Krämpfen geäußert. „Es hatte mit zwei Dingen zu tun. Ich war einmal sehr erschöpft, nachdem meine Mutter gestorben war. Es hat mich mehr gekostet, als ich dachte“, sagte sie. „Zweitens hing es auch damit zusammen, nicht genug zu trinken.“ Nicht zuletzt befürchtete er bei militärischen Ehren, dass die Beben erneut auftreten würden. Sie “konnte besser damit umgehen”, wenn sie beim Empfang von Staatsgästen einen Stuhl auf das Podest stellte und “im Sitzen die Nationalhymnen empfing. Das hat funktioniert und mir gut getan.” Die Vorfälle hatten am Ende seiner Amtszeit für Aufsehen gesorgt.

Merkels Zittern trat erstmals bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Juni 2019 auf. Es war der Antrittsbesuch des neuen Staatsoberhauptes von Kiew. Als er später mit dem Präsidenten durch die Formation ging, war er sichtlich zusammengeschrumpft. Später sagte er, er habe an dem heißen Tag zu wenig Wasser und zu viel Kaffee getrunken.

Wenige Tage später musste die Kanzlerin mit einem weiteren Anfall kämpfen. Diesmal entstanden die Beschwerden, als die damalige Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ihre Ernennungsurkunde im Schloss Bellevue entgegennahm.

Als der damalige finnische Ministerpräsident Antti Rinne im Juni Berlin besuchte, erlitt Merkel ihren dritten Zitteranfall. Als einen Tag später die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in der Hauptstadt war, begrüßte Merkel den Staatsgast teilweise, als sie Platz nahm. Eine Woche später überholte Merkel auch den Empfang der neuen Regierungschefin der Republik Moldau, Maia Sandu, auf einem Stuhl.

Merkel hat sich gestern Abend wieder öffentlich zu Wort gemeldet, fast ein halbes Jahr nach der Übergabe der Amtsgeschäfte an Olaf Scholz. Bei einer Präsentation des Buches im Berliner Ensemble sprach er unter anderem über den Konflikt in der Ukraine und gab einen Überblick über die Entscheidungsprozesse seiner Amtszeit und seiner ersten Tage nach seiner Pensionierung.

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