Keito Nakamura (14.), Thomas Goiginger (28.) und der überragende Neuzugang Marin Ljubicic (49.) sorgten mit ihren Treffern für einen perfekten Start in die „Mission Master Group“ der achten Liga der Vorsaison. Allerdings sah Peter Michorl am Ende die Rote Karte (80.), nachdem er unnötig auf die Achillesferse von Sinan Karweina getreten war. Am Ende erzielte der österreichische Kapitän Markus Pink (89.) den Ehrentreffer.
Kühbauer ergänzte seine Startelf um drei neue Spieler, Ex-St. Pauli Philipp Ziereis, Ex-Rapid-Außenverteidiger Filip Stojkovic und der kroatische U21-Spieler Ljubicic im Angriff konnten ihr Können unter Beweis stellen. Routinier Robert Zulj gehörte nach seiner Rückkehr aus den Emiraten nicht zum Kader. Bei den Klagenfurtern, die in der vergangenen Saison überraschend Sechster wurden, musste Trainer Peter Pacult mehrere Abgänge von Topspielern wie Patrick Greil, Alex Timossi Andersson und Turgay Gemicibasi verkraften.
APA/EXPA/Johann Groder Goiginger und Co. Sie waren am Samstag nicht zu stoppen
Ljubicic überzeugt erneut
Im ersten von zehn Heimspielen in Pasching, bevor der LASK im nächsten Jahr ins neue Gugl-Stadion umzieht, gab Linz in der Anfangsphase den Ton an. Die erste gute Chance vergab der aktive Außenstürmer Ljubicic, der Schuss des Leihspielers von Hajduk Split von der Strafraumgrenze ging nur knapp übers Tor (8.). Ljubicic überzeugte wie beim 9:1 im ÖFB-Cup beim Drittligisten Schwaz, wo er drei Tore erzielte.
Während die Kühbauer-Elf das Spiel dominierte, schöne Kombinationen zeigte und viele Chancen herausspielte, erzielten die Klagenfurter in den ersten 45 Minuten kein einziges Tor. Der LASK ging nach einer Viertelstunde verdient in Führung, nachdem der ebenfalls starke Nakamura nach dem Eins-gegen-Eins von Ljubicic den Ball über die Linie schob. Kurz darauf war die Gästeabwehr erneut verunsichert, Goiginger traf mit einem flachen und unhaltbaren Schuss ins lange Eck für Klagenfurt-Torhüter Philipp Menzel.
Gäste wachen erst nach 0:3 auf
Kurz nach dem Seitenwechsel zog der LASK nach: Nakamura hatte auf dem linken Flügel viel Platz, die scharfe Hereingabe des 21-jährigen Japaners brachte Ljubicic per Rutscher zum 3:0 ins Tor. Erst dann kam die Pacult-Elf besser ins Spiel und konnte sich gegen die Linzer behaupten.
Die beste Torchance hatte zunächst Neuzugang Jonas Arweiler, der aus 14 Metern knapp am Tor vorbeizog (74.). In der Schlussphase war Klagenfurt die bessere Mannschaft, Routinier Pink behielt nach einem tiefen Pass von Florian Rieder an LASK-Torhüter Alexander Schlager die Nerven und erzielte den Endstand.
Admiral Bundesliga, erste Runde
Freitag:
LASK – Klagenfurt 3:1 (2:0)
Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, 11.156 Zuschauer, SR Eisner.
Torfolge: 1:0 Nakamura (14.) 2:0 Goiginger (28.) 3:0 Ljubicic (49.) 3:1 Pink (89.)
LASK: Schlager – Stojkovic, Ziereis, Luckeneder, Renner – Hong (61./Horvath), Jovicic – Goiginger (76./Flecker), Michorl, Nakamura (84./Potzmann) – Ljubicic (61./Koulouris)
Klagenfurt: Menzel – Wernitznig, Mahrer, N. Wimmer, Moreira – Straaudi (79./Gkezos), Cvetko, Irving (57./Arweiler) – Karweina, Pink, Jaritz (57./Rieder)
Gelbe Karten: Ljubicic, Renner, Koulouris oder Karweina, Mahrer, Jaritz, Pink
Rote Karte: Michorl (80./Foul)
Am besten: Ljubicic, Nakamura, Goiginger oder keine