„Hallo“, sagt Necati Öziri. Er steht auf der Rampe im Raum E des Museumsquartiers und grüßt schüchtern. Er, der Autor des Stücks, sei vom Regisseur gezwungen worden, dem Publikum zu erklären, warum in seinem “Ring des Nibelungen” kein Wort von Richard Wagner vorkomme. Öziri, 34, teilt seine Zweifel am Projekt und kündigt Großes an. Er will uns den „Ring“ austreiben, weil er ihn für ideologisch vergiftet und nur einer kleinen Gruppe von Opernfans zugänglich hält.