Den Österreichern blieben mit Treffern von Matthew Myers (20./PP), Robert Dowd (22.) und Cade Neilson (47.) zwei Tore auf der Schlusstafel. Ali Wukovits (45./PP), Dominque Heinrich (48.), Benjamin Nissner (52.), Kapitän Thomas Raffl (59.) und Peter Schneider (60./EN) wurden im letzten Spieldrittel zu Rogers 100. internationalem Leader Bader.
Es waren die Briten, die im ersten Drittel für einige komplizierte Situationen sorgten. Bernhard Starkbaum war zunächst dabei, doch kurz vor der ersten Pause unterlag der österreichische Schlussmann. Myers nutzte im Powerplay einen Rebound.
Die Briten zogen zu Beginn des Mitteldrittels nach. Dowd fiel bei einem Schuss von Neilson und schlitt den Puck ins Netz. Nach der Videoverifizierung zählte der Besuch. Baders Mannschaft taumelte. Myers (25.) und Scott Conway (29.) gingen solo ins rot-weiß-rote Tor, Starkbaum verhinderte das 0:3.
Raffl und Co. Druck auf das Tor von Ben Bowns, dem Kurzzeittorwart der Graz99ers im Oktober 2020, machten sie erst nach und nach. Im ersten großen Spiel holte Wukovits ebenfalls das 1:2, hielt aber nicht lange durch. Mit einem der vielen gefährlichen britischen Konter stellte Neilson nur 88 Sekunden später die Zwei-Tore-Führung wieder her. Doch Heinrich leitete mit der erneuten Verbindung schnell die endgültige Wende ein, die Nissner, Raffl und Schneider beendeten.
Österreich schaffte es erst zum zweiten Mal in den letzten 18 Jahren (nach Kopenhagen 2018) mitzuhalten. Dank der überwältigenden Punktsiege gegen die USA (2:3 nV), Tschechien (2:1 nP) und Lettland (3:4 nP) beendete das ÖEHV-Team das Turnier mit sieben Punkten und erzielte seinen besten Weltcup Ergebnis vom elften Platz 2004 Ein Platz unter den Top 12 ist sogar realistisch, was sich auch finanziell bemerkbar machen würde: CHF 190’000 statt CHF 95’000.