Der Staat sollte den Seniorenbund gerichtlich verklagen

Konnte der Rentnerverband trotz ÖVP-Nähe gefördert werden? Vom Parteienrecht bis zum Strafrecht stellen sich Fragen. Im Konfliktfall soll das Ministerium der grünen Vizekanzlerin zivilrechtlich vorgehen.

Das Ministerium von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) prüft noch, ob der Oberösterreichische Seniorenbund das erhaltene Geld zurückzahlen soll. Der Seniorenbund argumentiert, dass er fast zwei Millionen Euro Fördergelder von Covid nicht als politische Organisation der ÖVP, sondern als gemeinnütziger Verein erhalten habe und deshalb behalten dürfe. Aus anderen Bundesländern wurden ähnliche Fälle gemeldet. Der Abschluss der Prüfung „hängt auch davon ab, wie schnell die geprüften Organisationen die angeforderten Unterlagen und Informationen bereitstellen“, teilte das Ministerium am Montag mit.

Dahinter stehen aber auch rechtliche Fragen. Zum Beispiel, wie Geld zurückgefordert werden könnte und welche Folgen ein Betrug für die Förderfähigkeit hat.

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