Der SV Ried fordert Sturm Graz in einem Manpower-Duell heraus

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Am 3. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga trafen die Mannschaften des SV Ried und des SK Sturm Graz in der Josko Arena aufeinander. Das Duell zwischen Oberösterreich und der Steiermark endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Ganz anders gingen die Gäste aus der Steiermark in die Partie. Nicht weniger als 6 neue Spieler standen auf dem Platz. So reagierte Trainer Ilzer auf das zermürbende Programm der kommenden Wochen.

Nach wenigen Minuten bedankte sich Startelf Lang bei seinem Trainer. Nach einem Pass des Ex-Österreichers Demaku erzielte er in der 11. Minute das 1:0 für die Gäste. In der Folge hatte der Zweitplatzierte dank Sarkaria (26., 36.) weitere gute Chancen, die Führung weiter auszubauen.

Die Gastgeber haben an dieser Stelle noch viel Luft nach oben.

Nach der Pause kam Rieder stärker zurück. Eine gute Chance zum Ausgleich in der 50. Minute, doch Wießmeier vergab mit einem Kopfball.

Die Hoffnungen der Hausherren auf den Ausgleich schienen in der 62. Minute vergebens, Mikic erhielt in der 6. Minute zwei Gelbe Karten und musste mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld. Doch Graz hat es in dieser Phase nicht geschafft, das Spiel zu entscheiden. Vielmehr setzten die Rieders ihre Offensive fort, mit viel Kampfgeist. Und in der 77. Minute sollte der Versuch von Erfolg gekrönt werden.

Nachdem Sandro Ingolitsch Tin Plavotic im Strafraum getackelt hatte, entschied Schiedsrichter Spurny nach VAR-Check auf Elfmeter. Christoph Monschein ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte ein 1:1 Unentschieden.

In der Schlussphase hätte Rieder sogar noch gewinnen können, Ziegl scheiterte aber.

SV Ried – Sturm Graz 1:1 (0:1) Ried, Josko Arena, 4.345 Zuschauer Schiedsrichter Spurny

Tore: Monschein (77./P) oder Lang (11.)

SV Ried: Sahin-Radlinger – Ungar, Lackner, Plavotic – Wießmeier (70. Chabbi), Martin, Ziegl, Pomer – Nutz, Mikic – Monschein (89. Weberbauer)

Sturm Graz: Siebenhandl – Ingolitsch, Affengruber (71. Hierländer), Borkovic, Schnegg – Gorenc-Stankovic (46. Wüthrich) – Demaku, Ljubic, Prass (64. Horvat) – Sarkaria (46. Höjlund), Lang (79. Emegha)

Gelb-Rot: Mikic (62.)

08.06.2022

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