Nachdem ein 16-jähriger Traktorfahrer am Morgen gegen einen Strommast gefahren war und Teile von Zülpich, Weilerswist und auch der Kreis Düren den Strom verloren hatten, arbeitete der Stromversorger an der Behebung des Schadens.
Alle Standorte speisen in das Stromnetz zurück
Mit der Umstellung konnte der Betreiber Westnetz nach und nach die meisten der zunächst betroffenen 65.000 Einwohner versorgen. Um 17 Uhr waren alle Häuser wieder online.
Der Hergang des Unfalls ist noch unklar
Schuld am Stromausfall war eine unglückliche Kettenreaktion in der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen. Gegen 11.15 Uhr fuhr ein 16-jähriger Traktorfahrer mit seinem landwirtschaftlichen Gerät auf einem Feld nahe dem Autobahnkreuz Bliesheim zur A1 in einen Strommast. Durch die Wucht des Aufpralls brach es zusammen. Die Kabel fielen in eine Straße. Ein entgegenkommendes Auto wurde durch Teile des herabstürzenden Mastes beschädigt.
Die beiden Insassen und der Traktorfahrer erlitten leichte Verletzungen. Auch das Stoppelfeld fing Feuer. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ermittelt derzeit die Polizei.
Die Behebung des Schadens dauert länger
Die Reparatur des eigentlichen Schadens am umgestürzten Strommast wird lange dauern. Westnetz erklärte, dass nach erfolgreicher Wiederherstellung der Versorgung in den kommenden Tagen ein provisorischer Strommast errichtet wird. Der beschädigte Mast muss dann komplett neu aufgebaut werden. Die Stromversorgung des Standorts bleibt jedoch jederzeit gewährleistet.
Der WDR berichtet zu diesem Thema im Radio auf WDR2 und im WDR Fernsehen heute um 19:30 Uhr Ortszeit aus Köln und Bonn.