Stand: 15.07.2022 11:34 Uhr
Der frühere Bundeswehroffizier Franco A. ist zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht befand ihn unter anderem der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat für schuldig.
Das Landgericht Frankfurt hat den ehemaligen Bundeswehroffizier Franco A. zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Gericht befand den Angeklagten für schuldig, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.
Franco A. führte monatelang ein Doppelleben, gab sich als syrischer Flüchtling aus und suchte sogar erfolgreich Asyl. Anfang 2017 wurde er am Flughafen Wien festgenommen. Er trug eine Pistole und eine Liste mit Namen von Politikern bei sich, die darauf hindeuteten, dass sie mögliche Ziele für einen geplanten Angriff sein könnten.
Die Richter folgen dem Antrag der Staatsanwaltschaft
Mit dem Urteil folgten die Richter im Wesentlichen dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Sie war zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Neben der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hatte Generalbundesanwalt Franco A. auch Verstöße gegen das Waffengesetz, die Kontrolle von Kriegswaffen und Sprengstoff sowie Diebstahl und Betrug angeklagt. Das Gericht begleitete die Anklage auch in den Bereichen Betrug und Verstöße gegen das Waffengesetz. Drei Monate der jetzt verhängten Strafe gelten bereits als vollstreckt.
Weitere Informationen folgen in Kürze.