Der Wolf gehört nicht zum Rudel: Im Wallis wurde der falsche Wolf getötet

  • Im März wurden im Wallis zwei Wölfe, ein Männchen und ein Weibchen, getötet.
  • Abschusserlaubnis gibt es erst, wenn die Wölfe eine bestimmte Anzahl an Nutztieren erlegt haben. Aber es war nur bei einem der beiden Wölfe der Fall.
  • Das Männchen gehörte nicht zum gefährlichen Rudel, wie eine DNA-Analyse nun zeigt. Er hätte nicht getötet werden dürfen.

Wie das Walliser Amt für Jagd, Fischerei und Wildtiere mitteilt, ergaben genetische Analysen, dass der Wolf nicht mit dem bekannten Rudel verwandt war. Trotz aller Vorkehrungen der professionellen Wildhüter während der Dreharbeiten fiel der Rüde nicht in die Kategorie der erbeuteten Individuen.

Wie kam es zu der Zusage?

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Die Regulierung des Rudels im Wallis wurde am 30. August 2021 angeordnet, nachdem das Bundesamt für Umwelt (BAafu) das Vorhandensein eines Rudels mit fünf Wolfsjungen aufgrund einer kantonalen Überwachung bewilligt und bestätigt hatte.

Ranger hatten bis zum 31. März 2022 Zeit, um zwei junge Wölfe zu töten. Elf Schafe waren in einer Notunterkunft im Val d’Hérens getötet worden.

„Dieser Befund zeigt, wie schwierig es ist, behördliche Dreharbeiten gemäß den aktuellen Rechtsgrundlagen durchzuführen“, schrieb die Agentur in einer Erklärung.

die Frau war schwanger

Der zweite Wolfsschuss, das Weibchen, wurde legal geschossen. Genetische Analysen ergaben, dass der im März geschossene Wolf im zweiten Lebensjahr war und zum Rudel Val d’Hérens gehörte. Die Obduktion ergab zudem, dass die Frau schwanger war.

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