Schweiß tropft im Sommer gerne. Das muss aber nicht zwangsläufig zu Pickeln führen: Schweiß kann auch gut für die Haut sein.
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Veröffentlicht am 29. Juni 2022, 15:30 Uhr
Gras gegen Schweiß im Sommer ist immer noch kein Gras und muss es auch nicht sein. Warum Wet Body Film Vorteile für Ihre Haut hat.
Das Kühlsystem unseres Körpers, Schweiß, ist eine ziemlich clevere Erfindung der Natur. Es schützt uns zuverlässig vor Überhitzung. Allerdings genießt er einen schlechten Ruf: Abgesehen vom nicht gerade delikaten Geruch soll Schweiß Pickel und Akne begünstigen. Gibt es wirklich etwas? Wir haben Dr. Ärztin Marianne Meli, FMH Dermatologie und Venerologie und Ärztliche Leiterin der Klinik Dermanence in Zürich, fragte und klärte auf.
Verursacht Schweiß Pickel?
Schauen wir uns zuerst die Sportszene an. Meistens wird Kleidung getragen, die zum Schwitzen bestimmt ist. „Frischer Schweiß auf atmungsaktiver, saugfähiger Kleidung, wie sie zum Beispiel beim Sport getragen wird, verursacht normalerweise keine Granaten“, stellt der Experte klar.
„Aber wenn Schweiß nicht abfließen kann und mit reibender, nicht atmungsaktiver Kleidung in Kontakt kommt, verstopfen die Poren“, ist der Grund, warum Synthetik-T-Shirts nur bedingt zum Tanzen durch die Nacht geeignet sind. Dr. Meli weiter: „Älterer Schweiß kann eine Ansammlung von Bakterien verursachen, was die Bildung von Pickeln fördert.“
Älterer Schweiß kann Ausbrüche verursachen. Bei frischem Schweiß ist dies nicht der Fall.
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So beugen Sie Hautproblemen vor
Wer das nicht möchte, kann dem vorbeugen: „Wenn Sie direkt nach dem Schwitzen duschen und sich umziehen, ist das Pickelrisiko gering.“ Keine Handbrause? Der Dermatologe empfiehlt eine Notlösung: „Schon das Waschen der Katze mit einem Lappen im Waschbecken oder das sanfte Reiben der Haut mit einem flauschigen Handtuch kann helfen. Das Wichtigste ist, dass Sie schnell kühle, atmungsaktive Kleidung anziehen.“
Sportbekleidung soll uns zum Schwitzen bringen. Es ist atmungsaktiv und lässt Schweiß schnell trocknen.
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Die schöne Seite des Schweißes
Aber Schwitzen ist mehr als das, es kann sogar gut für Ihre Haut sein. „Schweiß dient nicht nur der Temperaturregulierung, sondern auch der Abwehr“, sagt Marianne Meli. “Die darin enthaltenen Peptide wirken gegen Hautbakterien und Pilze.”
Mit anderen Worten, solange der Schweiß kühl ist und unter atmungsaktiver Kleidung trocknet (oder wenn Sie im Sommer nackt schlafen), bekämpft er die Pickel, anstatt sie zu verursachen. Und es gibt noch mehr Beauty-Potenzial. Der Dermatologe erklärt: „Beim Schwitzen öffnen sich die Poren der Haut. Außerdem fließen mit dem Schweiß abgestorbene Hautzellen ein. Deshalb ist zum Beispiel ein Peeling nach dem Sport oder einem Saunagang besonders effektiv.“ Klingt nach einem guten Grund, beim nächsten Ausgehen seinem Körper dankbar zu sein und sich dann ein wenig um sich selbst zu kümmern, oder?
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