Deshalb beginnen die Ölpreise die Woche mit einem Abschlag

Die Ölpreise sind am Montag gefallen.

Es gab jedoch keine starken Impulse. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 111,19 Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel West Texas Intermediate (WTI) fiel um 55 Cent auf 107,88 Dollar.

Negative Faktoren haben zuletzt den Rohölmarkt dominiert. Die Hauptlast ist die Angst vor einer starken Verlangsamung der Weltwirtschaft. Daher sind die Ölpreise in den letzten Wochen tendenziell gefallen, wenn auch von einem hohen Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Hauptgründe sind Russlands Krieg gegen die Ukraine und das Ende der Kronenbeschränkungen in weiten Teilen der Welt.

Ein Stressfaktor ist jedoch das strikte Vorgehen der politischen Führung gegen die Corona-Welle in China. In großen Metropolen wie Shanghai oder Peking scheinen die jüngsten Ausbrüche unter Kontrolle gebracht worden zu sein. Behörden in ländlicheren Gegenden melden jedoch steigende Infektionszahlen. China ist einer der größten Ölverbraucher der Welt.

Im späteren Verhandlungsverlauf dürfte es kaum noch Schwung geben. Die USA feiern den Unabhängigkeitstag.

Singapur (dpa-AFX)

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