Deshalb stabilisiert sich der Euro gegenüber dem US-Dollar

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Die Gemeinschaftswährung Euro fiel am Morgen zunächst bis auf 1,0705 US-Dollar, erholte sich dann aber wieder. Am Mittag notierte der Euro bei 1,0722 US-Dollar und damit etwas niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0713 US-Dollar (Montag: 1,0764 US-Dollar) festgesetzt.

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Am Dienstag litt der Euro unter einer starken Aufwertung des Dollars. „In den USA dominiert die Erwartung rascher und kräftiger Leitzinserhöhungen“, schreiben die Analysten der Landesbank Hessen-Thringen. Befeuert wurde dies nicht nur von der hohen Inflationsrate und der zuletzt soliden Wirtschaftsentwicklung, sondern auch von Fed-Vertretern. Viele unterstützten eine Reihe von Zinserhöhungen um 0,5 Prozentpunkte durch die US-Notenbank und deuteten Pläne an, die Zinsen über das neutrale Niveau anzuheben, um die Inflation einzudämmen. Auf einem neutralen Zinsniveau werden wirtschaftliche Aktivitäten nicht gebremst oder von der Geldpolitik getrieben.

Derzeit gehen die größten Inflationsrisiken vor allem von den erneut deutlich gestiegenen Ölpreisen aus. Damit steigt auch der Druck auf die US-Notenbank Fed, im Kampf gegen die hohe Inflation härter vorzugehen. Grund für den jüngsten Anstieg der Ölpreise ist die Aussicht auf eine Verringerung des russischen Angebots infolge neuer EU-Sanktionen gegen den Krieg in der Ukraine.

Neue Konjunkturdaten für die Eurozone gaben dem Euro keinen deutlichen Schub. Die Stimmung der Industrieunternehmen im Währungsraum hat sich im Mai weiter verschlechtert. Diese kämpfen mit Angebotsengpässen, hohem Inflationsdruck, einer Verlangsamung der Nachfrage und Unsicherheit über die Wirtschaftsaussichten, schrieb Chris Williamson, Chefökonom bei S&P Global. Der erste Auftragsrückgang seit fast zwei Jahren zeigt die aktuelle Anfälligkeit des Industriesektors.

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FRANKFURT (DPA-AFX)

Bildquelle: Patryk Kosmider / Shutterstock.com, Carlos andre Santos / Shutterstock.com

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