DFB-Elf nach Sieg über Italien in Einzelkritik: Deutschland glänzt, aber noch Kinderproblem

Das 5:2 besiegelte den ersten Pflichtsieg gegen Italien in der Geschichte. Sie belegten auch den zweiten Platz in Gruppe 3.

Während sich Timo Werner mit seinem Squash rehabilitierte und etwas Selbstvertrauen aufbaute, kam Leroy Sané nicht wirklich voran.

Auch der zuletzt oft in die Kritik geratene Flügelstürmer des FC Bayern beeindruckte am Dienstagabend nicht und war die einzige Schwäche des DFB-Teams.

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Das deutsche Team im Einzeltest:

Manuel Neuer: Er vermied das Passieren mit einem erstklassigen Stopp gegen Raspadori (8.). Danach wurde der letzte starke Kapitän kaum noch auf die Probe gestellt. Aber als er nachgab, ließ er den Ball von Gnontos Füßen abprallen.

Lukas Klostermann: Er hat auf der rechten Seite einen soliden Job gemacht, wie er es gegen England getan hat. Von Zeit zu Zeit schloss er sich dem Angriff an.

Niklas Süle: Er verlor Raspadori bei seiner großen Gelegenheit aus den Augen. Aber seine Sidescrolls mit diagonalen Bällen waren sehenswert. Damit leitete auch der Führungstreffer ein.

Antonio Rüdiger: Nach seiner Auszeit in Ungarn kehrte der Abwehrchef zurück. Dadurch erlangte die deutsche Verteidigung wieder deutlich mehr Stabilität.

Davidzimmer: Defensiv kaum gefordert. Dadurch konnte Hoffenheim immer wieder nach links vordringen. Er bereitete sich auf das Tor von Kimmich vor. Danach fehlte es seinen Hereingaben an Präzision.

Joshua Kimmich: Er hatte zusammen mit Gündogan die Kontrolle über das Hauptquartier. Er erzielte das erste Tor mit einer großartigen Technik. Starten Sie das deutsche Spiel immer wieder neu.

Ilkay Gündogan: Gut harmoniert mit Kimmich. Er war an zahlreichen Anschlägen beteiligt. Starke Nerven im Strafraum.

Jonas Hofmann: Bei seinem Heimspiel im Borussia-Park war er zunächst nicht so berüchtigt wie zuletzt. Im dritten Länderspiel in Folge verpasste er dann sein drittes Tor. Kurz vor der Pause kassierte er den Elfmeter.

Thomas Müller: Sehr fleißig, reist viel. Der Münchner hat nicht alles erreicht, aber einige gute Chancen für seine Teamkollegen geschaffen. Dann holte er das 3:0.

Leroy Sané: Etwas verwundert zeigte sich der Sorgenjunge bei der Startelf. Er zeigte viel mehr Engagement als zuvor. Vor der Pause verpasste er zweimal (7., 39.). Aber auch mit unerklärlichen schlimmen Vergangenheiten.

Deutschland schickte Italien

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Timo Werner: Sie haben eine weitere Chance zu schnippen. Er hätte schon in der ersten Minute treffen können. Zunächst könnte man sagen, dass es ihm an Selbstvertrauen mangelte. Donnarumma scheiterte in der 40. Minute, traf dann aber zweimal.

Serge Gnabry: Er hatte seine Wadenprobleme auskuriert und in der 64. Minute für Hofmann eingewechselt, Werners viertes Tor hängte er ab.

Jamal-Musik: Er ersetzte in der Schlussphase seinen Teamkollegen beim FC Bayern Müller.

Lukas Nmecha: Es kam eine Viertelstunde vor Schluss von Doppeltorschütze Werner.

Jonathan Ta: Drei Minuten vor Schluss durch Süle ausgewechselt.

Anton Stach: Er ersetzte kurz vor Abpfiff Gündogan und erhielt bei seinem zweiten Einsatz mit der Nationalmannschaft noch ein paar Minuten als Nationalspieler.

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