Diablo Immortal PC: erster technischer Druck mit Benchmarks und Tipps für bessere Grafik

Diablo Immortal ist verfügbar und die offene Beta ist kostenlos. Wir haben einen höllischen Kampf für Sie gestartet, nicht nur auf Ihrem Computer, sondern auch auf verschiedenen mobilen Geräten. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll mit einem technischen Ansatz einen kostenlosen ersten Eindruck von Diablo vermitteln. Besonders interessant ist, welche Hardware dem alten „Handyspiel“ gerecht wird und welche nicht.

Diablo Immortal PC: Anforderungen und Veröffentlichung

Stimmt, Diablo Immortal ist im Kern ein Spiel für mobile Geräte wie Tablets und Handys, um Sie unterwegs zu unterhalten. Dieses Konzept verärgerte sowohl Fans als auch Kritiker, sodass Blizzard nachgab und eine offizielle PC-Version entwickelte. Der Fokus auf kompakte Geräte, die deutlich weniger Strom (Verbrauch) als vollwertige Computer bieten, wird beim Blick auf die offiziellen Systemanforderungen deutlich.

Wenn Sie einen zehn Jahre alten Gaming-Computer haben, können Sie grundsätzlich loslegen. Bei Handys ist das anders, auch Geräte mittleren Alters haben hier keine Chance. Wir nehmen die Anforderungen einer Geforce GTX 460 und einer Radeon HD 6850 (GPU des Jahres 2010) ernst und prüfen, wie Diablo Immortal damit funktioniert. Erfahrungsgemäß ist nicht unbedingt die Leistung von Grafikchips problematisch, sondern der Softwareteil: Alte GPUs werden nicht mehr mit neuen Treibern versorgt, sondern müssen auf mehr oder weniger alte Legacy-Codes zurückgreifen. Moderne Low-End-Chips sind deutlich besser aufgestellt als beispielsweise eine Geforce GTX 580 oder eine Radeon HD 7970.

Minimale Hardware. PC Empfohlene Hardware: PCMinimum: AndroidMinimum: iOSOSWindows Version 7 / Windows 8 / Windows 10 / Windows 11 (64-Bit) Windows 10 / Windows 11 (64-Bit) Android 5.0iOS 11CPUIntel Core i3 oder AMD FX-8100Intel® Core i5 or AMD Ryzen 5Snapdragon 660 / Exynos 9611A9 (iPhone 6S) RAM4 GB8 GB2 GB2 GBNvidia Geforce GTX 460 Grafikkarte, ATI Radeon HD 6850 oder Intel HD Graphics 530Nvidia Geforce GTX 770 oder AMD Radeon RX 460 / Apro. 24GB ca. 24 GB2,4 GB plus 10 GB zusätzlicher Patch3,3 GB plus 9,5 GB zusätzlicher PatchInternetverbindungErforderlichErforderlichErforderlichErforderlichErforderlich

Diese Tatsache zeigt sich auch in den empfohlenen Systemspezifikationen, die eine Radeon RX 470 neben einer viel niedrigeren Geforce GTX 770 erwähnen. Kepler-basierte Geforce und Polaris-Radeon (GCN) erhalten noch neue Treiber, während Geforce 400/500, Radeon 200/300 und Zeitgenossen offiziell abseits stehen. Aber keine Sorge, laut unseren Tests funktionieren die meisten Modelle wie etwa eine Radeon HD 7950 einwandfrei. Selbst mit einer GTX 460 lässt sich das Spiel sehr gut spielen; weitere Informationen auf der zweiten Seite des Artikels. Unsterblicher Teufel: Ein nützlicher Hinweis. Die unumgängliche Ankündigung wird seit Release auf allen Plattformen als Bogenfigur vor dem eigentlichen Spielstart präsentiert und ist inhaltlich durchaus erweiterbar. Quelle: PC-Gaming-Hardware

Diablo Immortal PC: Grafikoptionen

Die Grafikoptionen von Diablo Immortal (PC) sind relativ knapp. Es gibt einige grafische Einstellungen, wie Nachbearbeitung, Schatten, Effekte oder die Detailgenauigkeit, und Sie können verschiedene Voreinstellungen verwenden. Diablo Immortal bietet auch einige Farbfilter für die Optik an. Sehr ungewöhnlich für PC-Gamer: Es gibt keine Auflösungsoption, die Rendering-Auflösung ist auf dem Rechner immer gleich, auch wenn man das Spiel auf einem 4K-Desktop startet, das Spiel läuft in Full HD, das Fenster wird einfach auf die Bildschirmauflösung erweitert und wirkt entsprechend bröckelig. Schön ist hingegen, dass die Bildrate auf 30, 60, 120 fps oder voll aktiviert eingestellt werden kann.

Diablo Immortal PC Beta: Optionen

Die grafische Aufmachung erinnert mit ihrer eher düsteren Comic-Grafik und bunten Effekten an die bisherigen Teile von Diablo, vor allem aber an Teil 3. Die Grafik ist für ein Handyspiel geeignet, und die Tatsache, dass moderne Gaming-Rechner fast vierstellige fps erreichen können, ganz vernünftig. ansehnlich, vor allem Licht- und Farbeffekte sorgen für optische Abwechslung. Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch die teilweise durch Kompressionsartefakte geschädigten niedrigaufgelösten Texturen, der Low-Polygon-Bildschirm und die generell sehr niedrigauflösende Darstellung auf, die vor allem bei Bewegung deutlich blinkt. Auch hässlich: Die Benutzeroberfläche ist riesig für den Desktop-Computer, kein Wunder, dass man das Spiel wegen der großen, braunen Textfelder, Anweisungen und Touchscreen-Symbole nicht sieht. Dafür gibt es (noch) keine Skalierungsmöglichkeit wie bei WoW.

Diablo Immortal PC: Technische Probleme und Kinderkrankheiten

Angesichts des Fokus von Blizzard auf mobile Geräte ist die Benutzeroberfläche fast oder nicht auf die Bedürfnisse Ihres Computers zugeschnitten. Außerdem ist die offene Beta voller kleiner Fehler. Leere Werbefenster (siehe Bild oben) sind die harmlosesten Beispiele. Anklickbare Rahmen in einigen Bestätigungsfeldern können von den tatsächlich angezeigten Feldern abweichen. Der Chat kann deaktiviert werden, aber ein Neustart ist erforderlich, um bereits gesendete Nachrichten auszublenden. Ungewöhnliche Steuerungsmethoden sind vor allem für PC-Spieler ärgerlich. Nicht alle Menüs lassen sich mit der Escape-Taste schließen, aber wenn man sie instinktiv drückt, öffnet sich immer die Übersicht mit den wichtigsten Punkten wie Store, Skills, Missionen und Freunde – an die sich ein sehr guter PC-Nutzer nie gewöhnen wird es.

Unsterblicher Teufel: Erste Eindrücke

Wie bereits erwähnt, lässt sich die Auflösung nicht am Computer anpassen, die Inhalte werden aber immer in Full HD gerendert. Besitzer von WQHD- und Ultra-HD-Monitoren müssen an dieser Stelle zwangsläufig mit Unschärfen leben. Auf mobilen Geräten ist es jedoch möglich, die Auflösung je nach Gerät von sehr unscharf bis hin zu akzeptabel scharf zu ändern, aber die Konfigurationsmöglichkeiten hängen ausschließlich vom erkannten Gerät und den erlaubten Einstellungen ab. Beim Test mit einem Snapdragon 845 (Pocophone F1, Android 12) lässt sich die Framerate unabhängig vom Nutzerwunsch nicht über 30 einstellen. Bei stärkeren Modellen wie dem Snapdragon 865 Plus (Samsung Tab S7 Plus, Android 12) kann zwar die Framerate auf 60 gewählt werden, aber nicht die maximale Renderauflösung.

Die Steuerung mobiler Geräte ist in Anbetracht der Entwicklungsgeschichte intuitiv, Gamepads wie der Xbox One S-Controller werden unterstützt, aber die Bestätigungs- und Rückgabefunktionen auf den A- und B-Tasten sind oft auf den Kopf gestellt. Auf dem PC lässt sich die Steuerung individuell anpassen, was sich je nach Gewohnheit bei Spielen wie dem Klassiker Diablo oder Path of Exile empfiehlt. Aber selbst mit den korrekt eingerichteten Einstellungen gibt es Fehler, wie z. B. den Charakter, der zu einer zufällig aktivierten Ecke rennt; Übrigens bedeutet dies nicht, dass die integrierte Suche den Suchpfad automatisch auswählt. Die deutsche Übersetzung ist voller kleiner Ungereimtheiten. Es gibt keine deutsche Synchronisation der Dialoge.

Auf der zweiten Seite finden Sie die ersten Benchmark-Ergebnisse von Diablo Immortal, von Flaggschiffen wie der RX 6950 XT und RTX 3090 bis hin zu alten Karten wie der GT 630 und einem Extrembeispiel eines alten Laptops. Als besonders problematisch stellte sich im Test eine Grafikoption heraus.

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