Das Sprintdoppel absolvierte Markus Fuchs, nach den 100 m gewann er die 200 (21,15 Sekunden). Auch Susanne Walli verdoppelte sich, die olympische Halbfinalistin erreichte nach 400 m auch die 200 m (23,39).
Für Walli, der in seiner 400-Meter-Hauptdisziplin vielleicht schon die Weltmeisterschaft in Eugene plant, war dies in der Hälfte der Stadionrunde eine persönliche Note. „Das ist eine gute Vorschubleistung für die 400 m und gibt mir das Selbstvertrauen, dort schnell starten zu können“, sagte Walli. Für Fuchs waren es in diesem Jahr die Top 200. “Es war wichtig, diese Distanz dieses Jahr einmal zu laufen, es war ein gutes Training und ich freue mich immer, den Titel mitzunehmen.”
Christina Schefbauer gewann Gold im Gewichtwerfen mit 13,98 m, Dadic wurde Dritter mit 13,92 m. Es war die dritte Medaille bei drei ÖM-Teilnahmen für den Mehrzwecksportler in St. Pölten am Samstag ebenfalls Bronze im Zaunsprint. „Die Wettkämpfe von gestern und heute haben gezeigt: Wenn ich das richtige Selbstvertrauen habe wie auf dem Balkan und wenn mein Körper richtig funktioniert, wird sich meine Leistung schnell wieder verbessern“, erklärte der vielseitige Sportler. „Das war ein großer Schritt nach vorne, was mich viel positiver auf die WM blicken lässt.
Die Vorfälle ereigneten sich am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin und den Französischen Meisterschaften in Caen. Nach Angaben der dpa wurden am Sonntag an der Hochsprunganlage des Olympiastadions in Berlin zwei Menschen angekettet. Ihr Motiv war zunächst unklar, sie wurden von Sicherheitspersonal begleitet. In Caen wurde der Hindernisläufer Wilfried Happio kurz vor seinem Rennen am Samstag von einem Unbekannten angegriffen und im Gesicht verletzt. Mit Kreide und Tiara über dem Auge lief er trotzdem auf das WM-Ticket zu.