Die Anhebung der Fernwärmepreise steht fest

Anfang Juni gab der kommunale Energieversorger die geplante Erhöhung bekannt. Seitdem wird sie von einer Preiskommission geprüft, in der unter anderem die Arbeiterkammer, die Wirtschaftskammer und die Landwirtschaftskammer der Sozialträger Parteistellung haben. Nun stehe die Erhöhung fest, sagte Hanke am Abend im „Wien heute“-Interview. “Dieser Beschluss wurde geprüft und für in Ordnung befunden und ab dem 1. September wird es diese Erhöhung geben.”

260.000 Haushalte betroffen

Im Detail bedeutet dies, dass sich der Preis für Fernwärme nahezu verdoppeln wird. Betroffen sind rund 260.000 Haushalte oder knapp zwei Drittel der privaten Fernwärmekunden. Diese unterliegen laut Wien Energie dem Preisaushang. Der Preisanstieg sei jedoch unvermeidlich, betonte das Unternehmen im Juni. „Uns bleibt keine andere Wahl. Das sind die bitteren Folgen der weltweiten Energiekrise und der Explosion beispielloser Großhandelspreise“, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Strebl damals.

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„Wir wissen, wie schwer es die Wiener Haushalte in diesen Wochen und Monaten haben“, sagte Hanke am Montag. Es ist jedoch Aufgabe des Magistrats der Stadt Wien, die hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten. Um diejenigen finanziell zu unterstützen, die kaum über die Runden kommen, hat der Stadtrat sie an die getroffenen Maßnahmen erinnert. „Wir werden 250 Millionen Euro an Energieunterstützung in vier Säulen bereitstellen, um ganz klar zu sagen: Wir wissen, wo der Schuh wehtut, und wir müssen dieses Thema Inflation bekämpfen.“ Wenn die Maßnahmen nicht ausreichen, wird die Stadt nachbessern.

Hanke über Fernwärmepreise

Landrat Peter Hanke (SPÖ) bestätigt, dass die Fernwärmepreise ab dem 1. September steigen werden.

Die Gebührenerhöhung steht fest – Höhe nächste Woche

Hanke distanzierte sich von seinen Äußerungen der Vorwoche über Wasser-, Kanal- und Abfallratenerhöhungen. Die tatsächliche Höhe wird derzeit ermittelt. „An dem Tag, an dem der statistische Wert ermittelt wird – und das wird Donnerstag nächster Woche sein – wird man wissen, um wie viel er wirklich steigen wird.“ Zuletzt hatte er eine mögliche Erhöhung offen gelassen, diesmal stellt er klar. “Am Donnerstag werden wir es wissen, dann tritt auch diese Wertung in Kraft.”

Hanke kann das Ende der Inflation nicht vorhersehen. “Tatsache ist, dass wir davon ausgehen müssen, dass diese Inflation auch im nächsten Jahr noch bestehen wird.” Der Stadtrat reagiere mit konkreten Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung, teilte der Stadtrat mit. Er erinnerte jedoch daran, dass die Inflation nicht im Inland auftritt, weshalb er eine Lösung auf EU-Ebene erwartet.

APA/Georg Hochmuth Ende des Jahres kommt die Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufsstraßen

Die Weihnachtsbeleuchtung ist später in diesem Jahr

Um steigende Energiepreise abzufedern, steht auch das Stromsparen auf der Agenda. Die Stadt könnte durchaus als Vorbild dienen. So erklärte es Hanke im „Wien heute“-Interview. „Außerdem wollen wir etwas später die Weihnachtsbeleuchtung einschalten, um hier zu sparen.“ Insgesamt aber ist Wien laut Stadtrat das energieeffizienteste Bundesland, und es hat sich schon etwas aufgehellt. zu den LEDs.

Maßnahmen gegen hohe Energiekosten

Die Unterstützung der Bevölkerung mit Geldern des Bundes hat Pakete wie den Energiegutschein von 150 Euro für Stromkunden oder die Erhöhung der Sozialleistungen hervorgebracht. Die Stadt Wien hat bisher 48 Millionen Euro an Unterstützungsleistungen gezahlt.

Einerseits sieht Hanke die Notwendigkeit, dass die Unternehmen der Stadt weitere Schritte unternehmen. „Ich selbst habe den Unternehmen der Wien Holding und den Wiener Stadtwerken einen klaren Auftrag gegeben, darüber nachzudenken, wie wir Energie sparen können.“ Die Supermarktgruppe Spar schaltet das Licht erst eine halbe Stunde vor Ladenöffnung ein und eine halbe Stunde nach Ladenschluss wieder aus. Allerdings kritisiert Hanke ein generelles „Licht aus“.

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