Die Äußerungen von Kurz zur Ukraine überraschen

Interpretationsbedürftige Äußerungen von Altkanzler Sebastian Kurz gegenüber der Schweizer Boulevardzeitung Blick zur Lage in der Ukraine, wonach jeder Krieg die Verhandlungen irgendwann beendet habe, kamen am Samstag vor allem in den sozialen Medien überraschend. Militäranalytiker Gerald Karner erklärte auf Twitter lediglich: „Wenn Sie einen ungebildeten Verdächtigen die Welt erklären lassen. Der Zweite Weltkrieg endete mit einer bedingungslosen Kapitulation.“ Die Krone Online trägt den Titel „Historischer Holler“.

“Es gibt keine einfache Lösung”

„Es gibt keine einfache Lösung. Die Situation ist zu komplex“, sagte Kurz im Interview unter anderem. “Aber die gute Nachricht ist, dass jeder Krieg irgendwann mit Verhandlungen endet”, sagte der Altkanzler. Mehrere Beobachter des politischen Geschehens wollten dies nicht zulassen. Die Schriftstellerin Julya Rabinowich twitterte: „Die Verhandlungen mit Hitler waren ausgezeichnet!“ Auch NEOS-Abgeordneter Helmut Brandstätter twitterte: „Erst jetzt merkt man, dass Kurz keine Ausbildung hat. Aber es hätte auch früher auffallen können.“

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