Die chinesische Rakete ist in die Erdatmosphäre eingedrungen

Experten zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen oder besiedelte Gebiete betroffen sind, äußerst gering. Allerdings gab es Kritik von der NASA. „Die Volksrepublik China hat keine spezifischen Flugbahninformationen weitergegeben“, sagte NASA-Chef Bill Nelson. Diese Art des Informationsaustauschs sei jedoch “entscheidend für die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums und die Sicherheit der Menschen hier auf der Erde”.

China hatte zuvor Kritik von der NASA erhalten, dass die Rakete beim Eintritt in die Atmosphäre nicht wie international üblich in kleinere Teile zerbrach.

Sky Palace-Rakete

Das Land hat am vergangenen Sonntag das zweite Modul seiner derzeit im Bau befindlichen Raumstation “Tiangong” (Himmelspalast) mit einem Labor an Bord ins All geschossen. Die Rakete Long March 5B brachte das Modul innerhalb von Minuten in die Umlaufbahn. Die chinesische Raumfahrtbehörde sprach nach dem Start von einem “vollen Erfolg”. Das neue Modul wird an das im April 2021 gestartete Kernmodul „Tianhe“ gekoppelt.

Demnach seien im Mai 2021 die Überreste einer dafür eingesetzten Rakete in der Nähe des Malediven-Archipels in den Indischen Ozean gestürzt. Laut Chinas Raumfahrtprogramm verbrannte „das meiste davon“ und wurde zerstört, als es wieder in die Erdatmosphäre eintrat.

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