Dienstag Nachmittag 16:00 – 49 Stunden bis die Türen des OpenAir St.Gallen öffnen. Die fünf Männer, die bereits am Eingang sitzen, lassen sich von dieser langen Wartezeit nicht entmutigen. „Wir wollen immer die Ersten sein und wir sind immer die Ersten“, sagt der Mann, der wartet.
Festivalfans sind voll ausgestattet: Pavillon, Campingstühle und natürlich das obligatorische Bier. „Wenn wir könnten, würden wir eigentlich früher kommen“, sagt der Mann. Aber die Leitung des Festivals lässt es nicht zu. Alle fünf sind gut gelaunt: „Wir leben diesen Lifestyle. Das sind zwei zusätzliche Tage, an denen wir das Wetter vergessen können. Nur dass diese ganze Aktion nicht besonders entspannend ist. Zwei Tage und dann vier Tage auf dem Fest zu warten, sei natürlich anstrengend, sagte der Kellner. “Aber so etwas akzeptiert man, wenn man es liebt.”
(Epoche)