Die EU verhängt erneut Sanktionen gegen den ehemaligen Präsidenten der Ukraine

Die EU hat erneut Sanktionen gegen den ehemaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch und seinen Sohn verhängt. Die beiden sind laut einer gestern Abend veröffentlichten Entscheidung für die Unterstützung und Umsetzung von Maßnahmen verantwortlich, die die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine bedrohen.

Mehreren Quellen zufolge war Viktor Janukowitsch kürzlich Teil einer russischen Spezialoperation, die darauf abzielte, ihn in der ersten Phase des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wieder als Präsidenten einzusetzen.

EU: Janukowitsch gilt als legitimer Präsident

Der 72-Jährige betrachte sich als legitimen Präsidenten der Ukraine und habe bei seinen öffentlichen Auftritten stets eine pro-russische Haltung eingenommen, teilte die EU mit. Sein 49-jähriger Sohn übt unter anderem weiterhin Geschäftstätigkeiten im separatistisch kontrollierten Donbass aus, insbesondere in den Bereichen Energie, Kohle, Bauwesen, Banken und Immobilien.

Die EU hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Sanktionen gegen Janukowitsch und seinen Sohn verhängt. Einige von ihnen wurden jedoch vom EU-Gericht aufgrund von Verfahrensfehlern für ungültig erklärt. Durch die Sanktionen wird das vorhandene Vermögen der beiden Männer in der EU eingefroren. Außerdem gelten EU-Einreiseverbote.

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