Die Forschung zu Wasserstoff weitet sich aus

Wissenschaft

60 Prozent aller österreichischen Forschungsaktivitäten im Bereich Wasserstoff finden in der Steiermark statt und die Forschung hierzulande wird weiter ausgebaut. Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) stellte am Freitag die Pläne vor.

15.07.2022 17.31

Online seit gestern um 17:31

Wasserstoff gelte als wichtiger Schlüssel zur Lösung der Klimakrise, sagte Bildungsminister Martin Polaschek am Freitag im Innovationslabor der TU Graz, weshalb man nun mit Unterstützung des Bundes die Forschungsaktivitäten in der Steiermark ausbaue Regierung. Regierung.

Dafür werden weitere 17 Millionen eingesetzt, „denn wir brauchen hier dringend universitäre Grundlagenforschung, und die beiden Universitäten, die hier wirklich ganz vorne mit dabei sind, sind die TU Graz und die Montanuniversität Leoben“, sagt Polaschek.

“Komplettservice für Industriepartner”

An der Technischen Universität Graz werden laut Rektor zehn Millionen Euro für Forschung ausgegeben, vor allem in Bezug auf die Erzeugung und Nutzung von „grünem Wasserstoff“, also erzeugt mit Strom aus erneuerbaren Quellen, zum Beispiel für die Durchfahrt von Containerschiffen TU Harald. Kainz: „Das heißt, es geht von der Erzeugung über die Speicherung bis hin zur Nutzung und allen Aspekten der Anwendung.“ Industriepartner finden an der TU Graz mehrere Institute und Kompetenzzentren, die gemeinsam einen kompletten Service für die Anwendung der Technologie anbieten können “.

An der Montanuniversität in Leoben sollen dagegen sieben Millionen in Infrastruktur für die Grundlagenforschung investiert werden, etwa im Bereich der Speichermedien „Grüner Wasserstoff“: „Es geht um Geräte, das sind Testanlagen, und das werden wir auch forschen, wie Wasserstoff besser gespeichert werden kann“, sagt Rektor Wilfried Eichlseder; mehr dazu in Montanuni untersucht klimafreundlichen Wasserstoff (21.04.2022).

TU Graz / Frankl Rektor Harald Kainz, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP), Minister Martin Polaschek (ÖVP), Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) und Rektor Wilfried Eichlseder (von links)

Landeshautmann Christopher Drexler (ÖVP) begrüßt die Initiative: „Wenn ich von Klimaschutz bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Dynamik spreche, werden diese Forschungsfelder natürlich intensiv angesprochen, weil hier mittelfristig Zukunftstechnologien entstehen können, denn die ‚Zukunftsökonomie Tätigkeit und natürlich auch Arbeitsplätze mit Zukunft werden hier im Fokus stehen“.

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