Die Hitze verursachte einen Ansturm in den Bädern und Seen

Chronik

Nach Südwesteuropa hat die erste Hitzewelle des Jahres auch Österreich erreicht. Dies löste einen rasanten Ansturm auf die Bäder und Seen der Steiermark aus.

19.06.2022 17.00 Uhr

Online ab heute, 17 Uhr

Ein Großteil Europas stöhnt seit Tagen unter einer außergewöhnlich frühen Hitzewelle. Der erste große Waldbrand auf Euböa ereignete sich in Griechenland. In Frankreich und Spanien sind Feuerwehrleute wegen Waldbränden im Dauereinsatz; mehr dazu Großbrände breiten sich im Süden aus (news.ORF.at).

Autoschlangen vor dem Oststeirischen Freibad

Auch in Österreich werden Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. In der Nordsteiermark waren es am Sonntag bereits über 30 Grad, mit dem Wochenende kommt mehr in die Hitze. So viele Menschen wollten sich im und außerhalb des Wassers abkühlen. Besonders groß war der Andrang am Sonntag im Freibad Fürstenfeld.

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Vor dem Freibad habe sich morgens schon eine lange Autoschlange gebildet, aber das sei zu erwarten gewesen, sagt Andreas Rindler vom Freibad Fürstenfeld: „Die beiden Kassen sind seit heute Morgen im Vollbetrieb.“ Nach ersten Schätzungen dürften am Sonntag mehr als 5000 Menschen das Freibad besucht haben.

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Gemischte Saison wegen Regen

Auch sonntags sind Badeseen wie das Freizeitzentrum Großsteinbach bei Ilz beliebt. Hier freut man sich über die Hitze, denn das zuvor unbeständige Wetter hätte sich in den Zahlen bemerkbar gemacht, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin von Großsteinbach, Monika Winter: „Bisher war die Saison durch Unwetter und den Starkregen durchwachsen“. Es hat uns wirklich gestört, in unseren Händen zu spielen.

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Die letzten zwei Jahre seien durch die strengen Auflagen von Covid eine Herausforderung gewesen, „aber davor hatten wir Rekordergebnisse“, ergänzt der Bürgermeister der Gemeinde, Manfred Voit. Nun erwarten uns Normalität im Bad und noch viele schöne Sonnentage.

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