Die HSLU arbeitet an einem Sprachassistenten, der die Privatsphäre respektieren soll

Die Hochschule Luzern (HSLU) hat den Sprachassistenten «Bodyguard» eingeführt. Sie sollten die Privatsphäre und den Datenschutz nur respektieren, indem Sie Ihre Daten lokal und nicht in einer Cloud oder anderen Internetseiten verarbeiten. Er versteht auch Deutsch mit Schweizer Akzent. Bodyguard entsteht in Zusammenarbeit mit dem Gebäude- und Smart-Home-Automatisierungsunternehmen Brelag Schweiz, wie die HSLU mitteilt. Auch Innosuisse unterstützt das Projekt.

Heutige Sprachassistenten hören ständig auf ihre Umgebung, um das Wort Aktivierung nicht zu verpassen und verarbeiten die Informationen oft in einer Cloud. „Man kann nie genau wissen, wo die Daten in der Cloud landen und wer Zugriff darauf hat“, sagt Andrew Paice, Leiter des iHomelab der HSLU. „Eine solche Architektur bietet auch Angriffspunkte für Cyberangriffe.“ Beim Bodyguard soll das anders sein.

Grundsätzlich kann Bodyguard auf das Internet zugreifen, jedoch nur zum Abrufen von Informationen, wie z. B. dem Wetter. Die Daten bleiben auf dem Gerät, sodass der Sprachassistent auf Wunsch auch offline oder offline arbeiten kann. Außerdem sind die Mikrofone immer aus und können mit einem Klick aktiviert werden. Ansonsten schalten sich die Mikrofone nur in bestimmten Situationen ein, etwa bei schlechter Luft.

Der Bodyguard hilft bei Luftqualität, Stürzen und Energieeinsparung

Dafür ist der Bodyguard mit einem CO2-Sensor ausgestattet. Wenn die Luftqualität im Raum abnimmt, aktiviert der Assistent die Mikrofone, informiert den Benutzer über die Situation und bittet um Anweisungen. Mit der richtigen Hardware kann Bodyguard beispielsweise auf Bestellung das Fenster im Hintergrund öffnen.

In Verbindung mit einer Smartwatch lässt sich der Sprachassistent auch als Herbstwecker nutzen. Es verwendet die Uhr als Beschleunigungssensor, während ein Algorithmus die Bewegung interpretiert. Besteht der Verdacht auf einen Sturz, aktiviert der Leibwächter die Mikrofone und fragt, ob Hilfe benötigt wird. Wie und wen der Sprachassistent im Notfall benachrichtigen soll, kann individuell bestimmt werden.

Auch in Bezug auf die eigenen Photovoltaikanlagen soll der Bodyguard nützlich sein. Das Gerät kann anhand des Wetterberichts automatisch oder auf Abruf die Produktion der Anlage vorhersagen. Mit diesen Informationen könnten Nutzer die Nutzung der Waschmaschine oder Spülmaschine zum richtigen Zeitpunkt für Zeiten mit höherer Stromproduktion planen.

Der Zeitpunkt des Starts ist noch ungewiss

Laut “20 Minutes” soll der Umfang der Bodyguard-Funktionen im Laufe des Projekts weiter steigen. Wann der Sprachassistent auf den Markt kommt, können die Forscher noch nicht sagen.

Auch Sonos hat im Mai einen eigenen Sprachassistenten angekündigt. Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sollten an erster Stelle stehen. Weitere Informationen hier.

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