Die Kremser Stadtkapelle bewies enorme Vielseitigkeit

Ein eindrucksvolles Lebenszeichen setzte die Stadtkapelle Krems bei ihrem Sommerkonzert in der einzigartigen Atmosphäre des Stadtparks. Pünktlich zum Konzertbeginn verzogen sich einige bedrohliche Wolken und der südliche Teil des Stadtparks war die ganze Zeit dicht bevölkert.

Surböck und Etzel am Taktstock

Kapellmeister Peter A. Surböck agierte mit gewohnter Souveränität, die den Ort auch seinem Stellvertreter Benedikt Etzel überließ. Er führte Regie bei den Stücken „Lord of the Dance“ und „One Moment in Time“, wo er tadellos auftrat. Ein besonderer Aspekt des Konzertabends war zweifelsohne das Stück „Caribbean Summer“, das ebenfalls aus drei Teilen besteht: „Guadeloupe“ (Karibischer Walzer), „The Coconut Vendor“ (Cha-Cha-Cha) und „Caribbean Nights“ (Merengue ). ). Die Musiker hatten viel Spaß mit der Lebensfreude und der Freude an der Karibik beim Proben. Beim Konzert soll dies auch auf das Publikum ausgedehnt werden. Wie beeindruckend war die Vielseitigkeit der Band, die sich in der Show widerspiegelte.

Bezug zum Kremser Pavillon

Großen Anklang fand das Eröffnungswerk Hofkonzert mit Strauss, das eine Reihe bekannter Melodien des Walzerkönigs (Donauwalzer, Annenpolka, Radetzky-Marsch) vereint. Es war als Hommage an den besonderen Ort, den 1898 erbauten Musikpavillon, gedacht. Beim längsten Stück des Abends, dem Potpourri „Filmerfolge“ (14 Minuten!), leisteten die Schauspieler Widerstand und ernteten frenetischen Applaus. Beinhaltet: Wonderland at Night, Winnetou, Old Shatterhand, Colonel Bogey March (River Kwai), Ghost Riders (Riders in the Sky), Star Wars (Star Wars), …

Urlaubsfeeling im Stadtpark

Der große Schauspieler, Sänger und Animator Peter Alexander war bei dem Konzert mit einigen seiner Hits im Potpourri „Peter’s Specialties“ vertreten. Urlaubsfeeling erlebten die Zuhörer beim „Italo Pop Classics“-Medley mit den Titeln „Sará perché ti amo“, „Azzuro“ und „Gloria“. Surböck überzeugte nicht nur mit dem Taktstock, sondern auch mit einer gut vorbereiteten Moderation mit viel Geschichte und teilweise lustigen „Geschichten“ zu den einzelnen Stücken.

Viel Geschichte und “Geschichten”

So wurde bekannt, dass „Lord of the Dance“ die Geschichte einer alten irischen Legende über den Kampf des Guten gegen die Mächte des Bösen ist. Kurioses Detail zum Hit „Ring of Fire“: 2004 widersetzten sich Rechteinhaber der Verwendung des Songs zur Bewerbung einer Hämorrhoidensalbe. Die Erben von Johnny Cash betrachteten die beabsichtigte Verwendung der Zeile “… and burn, burn, burn, …” als Verachtung für das Lied. Das berühmte „Take Me Home, Country Roads“ beschreibt dabei Gefühle und Gedanken während einer Heimfahrt auf einer Landstraße, die im Herzen einen intensiven Wunsch hervorrufen, nach Hause zurückzukehren, „wo du hingehörst und wo du aus den Bergen kommst“.

Gesungene Liebeserklärung an die Musik

Bei der Aufführung von „Ein Leben Lang“ (FäaschtBänkler) wurde der Text von den Musikern gesungen. „Es ist ein Ausdruck unserer Treue zur Musik“, sagte Kapellmeister Surböck. Dort sagt er: „Ein ganzes Leben an deiner Seite, du bringst mich zum Träumen, lass mich niemals allein. Ich möchte dich die ganze Zeit nie verlieren. Das Glück, das mich umgibt, ist Musik.“ Es wurde von der Dorfkapelle beim Sommerkonzert uraufgeführt und drückt den Dank der Musiker an das Publikum aus: „Danke, es war wieder einmal wunderbar, und nochmals danke an alle und auf Wiedersehen!“

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