Aktualisiert am 17. Juli 2022 | 16:40
Lesezeit: 2 Minuten
Symbolbild
Foto: Martin Fowler / Shutterstock.com
In den Türnitzer Alpen hat am Sonntag ein Wanderer aus St. Pölten wurde von einer Kuh angegriffen und verletzt.
Laut einem ÖAMTC-Sprecher war der 53-jährige Mann einem unbeabsichtigten Kalb zu nahe gekommen und dann beinahe von dem Muttertier überfallen worden. Der Hubschrauber des Notarztes „Christophorus 3“ transportierte die Frau ins Universitätsklinikum St. Pölten.
Frau war an den richtigen Umgang mit Weidevieh gewöhnt
Der Überfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr am Türnitzer Höger. Die Aufgabe der Helfer war wegen des steilen Geländes schwierig. Zunächst ließ ein Notarzt die 53-Jährige per Seil aus dem Helikopter ab, schließlich wurde sie mit einem 30 Meter langen Seil gerettet.
Nach Informationen der NÖN stammte die Frau aus St. Pölten. Als Wanderer waren sie und ihr Mann den richtigen Umgang mit Weidevieh gewohnt. Warum die etwa zehn Meter entfernte Kuh plötzlich auf die Frau zulief und sie zu Boden drückte, kann sich das Ehepaar selbst nicht erklären. Das Vieh kletterte auf ihren Unterschenkel und verletzte sie. Ihr Mann konnte die Kuh verscheuchen.
Laut dem Landwirt, dem die Kuh gehört, ist dies nie aufgefallen. Der Vorfall tat mir sehr leid. Vielleicht wollte er sein Kalb schützen.
Vielen Dank für Ihr Interesse an NÖN.at.
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Newsletter. Jetzt kostenlos abonnieren und alle 2 Wochen die besten Storys und Aktionen direkt in dein Postfach erhalten.