In der vergangenen Woche (27. Juni – 3. Juli 2022) wurden 7.725 Personen in Niederösterreich gegen das Coronavirus geimpft. In der Vorwoche (20. bis 26. Juni 2022) waren es 4.885, 58 Prozent mehr. Die vierte Impfung wurde 4.190 Mal verabreicht. Nicht viel, aber laut Stefan Spielbichler vom Notruf Niederösterreich liegt es daran, dass die dritte Impfung bei vielen noch wirkt. Immerhin erhielten die meisten österreichischen Bässe zwischen Jänner und März den dritten Punkt.
Empfehlung für Patienten über 65 und Risikopatienten
Berechnen Sie das Impfintervall:
Dieser Impfintervall-Rechner hilft, wenn nicht klar ist, wann eine Impfung empfohlen wird und wann sie sinnvoll ist.
Die Verstärkungsimpfung wird vom Nationalen Impfgremium für Personen über 65 und für Risikopersonen empfohlen. Dazu gehören Menschen mit Diabetes oder starker Fettleibigkeit. Eine Wiederholung wird frühestens vier Monate nach der Grundimmunisierung empfohlen, jedoch mindestens sechs Monate nach der dritten Impfung.
Aber auch wer nicht zu diesen Gruppen gehört, kann sich impfen lassen, erklärt Susanne Rabady von der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems: „Alle anderen, die geschützt werden wollen, sollten sich impfen lassen. Man kann nicht „überimpfen“. Wir dürfen keine Angst vor Impfungen haben. Der einzige Effekt ist, dass auch die vierte Impfung über die Monate an Wirkung verliert.“
Der Experte empfiehlt, nicht auf einen neuen Impfstoff zu warten
Der Mediziner plädiert für einen Schutz vor vertikaler Impfung mit derzeit verfügbaren Impfstoffen, das heißt, wann es eine Impfung gegen die Omicron-Variante geben wird, ist derzeit unklar. „Wie ungeimpft es ist, sieht man in Hongkong, wo es in diesem Frühjahr eine massive Omicron-Welle mit vielen schweren Verläufen gab.
Und auch wenn die Verläufe mild sind, bleiben doch die Spätfolgen der Krone. Eine große Studie in England würde zeigen, dass etwa fünf Prozent der Omicron an Long Covid leiden und mehrere Wochen oder Monate nicht funktionieren können.
Auch eine Impfung ohne Anmeldung ist möglich
Eine Registrierung für einen Impfstoff ist möglich, aber nicht erforderlich. Sie können sich an eines der neun Landesimpfzentren in Amstetten, Gmünd, Gerasdorf (Kreis Korneuburg), Horn, Mistelbach, St. Petersburg wenden. Pölten, Tulln, Vösendorf (Bezirk Mödling) während der Öffnungszeiten, die mittwochs und freitags von 14 bis 14 Uhr sind. Um 19 Uhr kommt Wiener Neustadt, sagt Stefan Spielbichler. Bei weiter steigender Nachfrage könnten die Öffnungszeiten kurzfristig verlängert werden. Personal ist laut Notruf Niederösterreich ausreichend vorhanden.