Die ÖVP fordert, dass auch Wien die Zinsbremse aufhebt

Die Bundesregierung setzt die Tariferhöhung bis 2022 aus. Nun will die ÖVP, dass die Stadt Wien dasselbe tut und nicht “zusätzlich Geld verdient”.

Neuer Streit um Inflation und Steuern zwischen ÖVP und SPÖ: Die VP kritisiert nun, dass die SPÖ auf Bundesebene ständig neue Geldprämien fordert, in Wien aber adäquat Wasser, Abfall und Nebenkosten- und Ausbausteuern verlangt. der Parkplakette. „Anstatt den Menschen weiterhin Geld aus der Tasche zu ziehen, sollten sich SPÖ und Neos ein Beispiel an der Bundesregierung nehmen, die den Weg der stetigen Entlastung geht und die geplante Zinserhöhung für 2022 aussetzt“, fordert ÖVP-Vize Wolfgang Gerstl.

„Zinsbremse“: Der Staat setzt Erhöhungen für Bürger aus

Die Bundesregierung hat nun beschlossen, Gebührenerhöhungen für offizielle Kanäle bis 2022 auszusetzen, und die ÖVP will, dass die Wiener SPÖ und NEOS dasselbe tun. Fahrpreiserhöhungen, um in Zeiten anhaltender Inflation die finanzielle Situation vieler Menschen in Wien weiter zu verschlechtern, sind für Gerstl „unsozial und treffen besonders Menschen mit geringem Einkommen“. Gerstl sagt sogar, die Bundeshauptstadt werde den Menschen “weiterhin Geld aus der Tasche ziehen”. Sie habe kein Gespür “für die Belange der Wiener”.

„Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig muss sich die Bundesregierung zum Vorbild nehmen und auch in Wien einen Tarifstopp anordnen. Die SPÖ fordert in diesen Tagen ständig Entlastungen für die Bevölkerung, von beidem scheint sie aber keine Ahnung zu haben was dieses Wort wirklich bedeutet”, sagte er. Die Generalsekretärin der ÖVP, Laura Sachslehner. „Das Letzte, was die Menschen in Österreich jetzt brauchen, ist, sich mit weiteren Tariferhöhungen einzuschüchtern. Die Bundesregierung hat die aktuelle Situation erkannt und deshalb die Tarifbremse der letzten Jahre verlängert.“

Politiker berechnen, wie jeder 600 Euro bekommen soll

Die FPÖ stellt eine weitere Forderung. Neben dem Stopp etwa der Erhöhung der Wasser- und Heizgebühren und der Kritik an der Verlängerung der Parkvignette will der Chef der FPÖ Wien, Dominik Nepp, einen Bonus von 600 Euro für Wiener beantragen. Finanziert werden könnte dies laut Nepp durch die massiven Gewinne der Konzerne. Für Nepp wäre es „nur anständig“, das Geld, das die Stadt Wien an den Bürgerinnen und Bürgern verdient habe, „zurückzugeben“.

Nav-Compte rfi Time24.07.2022, 06:51| Veranstaltung: 24.07.2022, 06:51

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