Die ÖVP verteidigt die COFAG gegen die Kritik des Rechnungshofs

Nach harscher Kritik in einem ungefähren Bericht des Rechnungshofs zum Hilfswerk CoV COFAG verteidigte die ÖVP die Gründung der COFAG. „Natürlich nehmen wir die Kritik an und haben die Empfehlungen bereits umgesetzt. Beispielsweise wurden die Hilfsmittel bereits angepasst“, sagte Brunner heute der APA.

Im Rückspiegel der Zeit fällt es leichter, Dinge anders zu beurteilen. Damals standen die Manager unter großem Zeit- und Entscheidungsdruck. Und Sie haben viele Dinge zum ersten Mal erlebt.

„Man muss schnell reagieren“

„Aber damals musste schnell reagiert werden, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern und hunderttausende Arbeitsplätze zu retten“, sagt Brunner. Externe Berater seien nötig, ihre Vergütung sei branchenüblich, sagte Brunner, der damals noch kein Finanzminister war, als Gernot Blümel (ÖVP) die COFAG gründete.

Das Finanzministerium hat bereits auf viele Kritikpunkte reagiert und vieles besser gemacht. „Wir nehmen das sehr ernst und lernen natürlich daraus.“ Viele finanzielle Hilfen waren erfolgreich und wurden im Laufe der Zeit angepasst. Auch ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner verteidigte die Gründung der COFAG als „Notwendigkeit der Stunde“.

Der Widerspruch wird durch die Kritik bestätigt

Der Rechnungshof hatte die Arbeit der COFAG von März 2020 bis Juni 2021 durch den Rechnungshof (AO) geprüft. Im Rohbericht soll ein erschreckendes Bild gezeichnet werden, berichten „Falter“ und „Standard“. Unter anderem steigen bei COFAG die hohen Beratungskosten, die Beschäftigung des Unternehmens und die Mehrfachzahlungen des Ex-Chefs.

Die Oppositionsparteien sahen sich in ihren früheren Bedenken bestätigt. SPÖ, FPÖ und NEOS hatten die COFAG von Anfang an als „Black Box“ kritisiert. Aus seiner Sicht fehlt es an parlamentarischer Kontrolle.

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