Dem Gerücht zufolge sollen das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max erstmals ein neues Design für das Frontkameramodul tragen. Eine neu aufgedeckte Patentanmeldung, die Apple beim US Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht hat, skizziert nun die technischen Details.
Zwei Löcher statt Kerbe
Bisher bestand das sogenannte TrueDepth-Modul, das die Selfie-Kamera und die für die Face-ID-Gesichtserkennung notwendigen Komponenten enthält, aus einer einzigen Kerbe, der sogenannten Notch. Seit Monaten kursieren Berichte, dass dieses System durch eine „Doppelpille“ ersetzt werden soll. Es besteht aus einem länglichen Modul, das die Face ID-Komponenten enthält, und einem einzelnen kreisförmigen Loch im Bildschirm (“Pierce-Design”), in dem die Selfie-Kamera untergebracht ist. Das überarbeitete Design soll mehr Platz auf dem Bildschirm freihalten als die Notch; Wie dies in der Software-Praxis auf der iOS-Oberfläche umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.
Eine gerade vom USPTO veröffentlichte Apple-Patentanmeldung trägt nun dem Wechsel zum TrueDepth-Modul Rechnung. entdeckt von PatentlyApple. Er beschreibt ein Projekt namens Light Folded Projector (LFP), das den bisherigen Punktprojektor (“Dot Projector”) ersetzen könnte, der ein Raster aus etwa 30.000 Infrarotpunkten auf das Gesicht des Benutzers projiziert, damit die Kamera es erkennen kann.
Es benötigt weniger Platz in der Wohnung
Der LFP soll deutlich weniger Platz einnehmen als der bisherige Punktprojektor, was wiederum zur Doppelpille passt. Die beschriebene und zum Patent angemeldete Technologie zielt darauf ab, die Größe sowohl der bildgebenden Komponenten als auch der Sensoren des TrueDepth-Moduls zu reduzieren. Es gibt auch andere Vorteile, die LFP bietet: Die Blickrichtung der für die Gesichtserkennung erforderlichen IR-Punkte kann geändert werden, was mehr Flexibilität bei der Einrichtung ermöglicht, und möglicherweise, wie der Bildschirm ausgerichtet ist, damit die Funktion funktioniert Apple schlägt in seinem Patent mehrere Positionen vor, darunter die separate Version der Selfie-Kamera, wie es bei der „Doppelpille“ der Fall wäre.
Ob LFP tatsächlich im iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max steckt, ist unklar: Apple reicht typischerweise zahlreiche Patentanmeldungen ein und implementiert nur einen Bruchteil der darin beschriebenen Technologie. Manchmal dienen Patente nur dazu, potenzielle Konkurrenten abzuwehren, die ähnliche Verfahren verwenden könnten. Die neuen iPhone-Modelle werden nächste Woche vorgestellt, Termin ist der 7. September.
(bsc)
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