Ein Kunde tätigt seine Zahlungen mit Einzahlungsscheinen und bestätigt diese im Quittungsbuch am Schalter. Ab Oktober werden nur noch Rechnungen mit QR-Code akzeptiert. (Aufnahme an)
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Ab Oktober werden in der Schweiz nur noch Rechnungen mit QR-Code akzeptiert. Obwohl die Änderung schon länger bekannt ist, befürchtet die Post ein Chaos an den Schaltern. Viele Unternehmen haben den Wandel bisher verschlafen.
Im Herbst verschwinden die blauen und roten Einzahlungsscheine aus der Schweiz. Ab dem 1. Oktober akzeptieren Poststellen und Banken nur noch Rechnungen mit QR-Codes. Die neuen Rechnungen wurden vor zwei Jahren eingeführt. Allerdings kämen immer noch Kunden mit alten Einzahlungsscheinen am Postschalter an, schreibt der «Tages-Anzeiger».
Ab dem 1. Oktober werden in der Schweiz keine roten und blauen Einzahlungsscheine mehr akzeptiert. (Aufnahme an)
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Grund dafür ist, dass viele Unternehmen noch nicht auf die neuen Rechnungen umgestellt haben. Mehr als ein Viertel der Einzahlungen werde noch mit den alten Noten getätigt, sagt eine Post-Sprecherin gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Der Beitrag ist besorgniserregend. Das Schalterpersonal würde die Kunden aktiv darauf aufmerksam machen, dass Rechnungen ohne QR-Code ab Oktober nicht mehr akzeptiert werden. Außerdem werden Broschüren verteilt, die den künftigen Prozess im Detail erläutern.
Die neue QR-Rechnung soll die alten Einzahlungsscheine sukzessive verschwinden lassen.
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Unternehmen warten noch
Dass viele Rechnungssteller noch die alten Einzahlungsscheine verwenden, bereitet Bankenkreisen Kopfzerbrechen. Die meisten Kunden zahlen mit QR-Code. Es gibt jedoch immer noch Unternehmen, die sich noch nicht geändert haben. Das bestätigt auch der Finanzdienstleister «SIX». Unabhängig von Branche und Unternehmensgröße hätten einige Unternehmen mit der Umstellung gewartet. Es ist aber auch möglich, dass einige Unternehmen auf die QR-Rechnung umgestellt haben, aber noch die alten Einzahlungsscheine verwenden.
Doch auch nach dem 1. Oktober werde es «Unverbesserliche» geben, die sich gegen alles stellen, was die Änderungen betrifft, zitiert der «Tages-Anzeiger» Patrick Müller, Geschäftsführer des Verbands Gebäudedienste Nordostschweiz. Er erwartet, dass etwa 95 Prozent der Unternehmen den Übergang rechtzeitig vollziehen.
Auch bestehende Daueraufträge müssen angepasst werden
Während die Kunden selbst nichts dafür können, wenn Unternehmen statt der QR-Rechnung einen roten oder blauen Einzahlungsschein versenden, gibt es auch für sie eine große Änderung: Daueraufträge, die mit den alten Zahlungen erstellt wurden, gelten ab Oktober nicht mehr. . Damit diese weiterhin übertragen werden können, müssen Daueraufträge vor dem 30. September neu eingegeben werden.
Der QR-Code auf Rechnungen soll das Bezahlen mit dem Smartphone vereinfachen.
Keystone/Felix Hörhager/dpa