Die Regierung einigt sich auf die “Strompreisbremse” ab Herbst

Die Abhängigkeit von Russland nimmt ab

Die Regierung setzt nun alles daran, die heimischen Speicher schnellstmöglich zu füllen und den Gaseinkauf zu diversifizieren. Hier seien entscheidende Fortschritte erzielt worden: „Bis zum 1. November werden insgesamt 20 Terawattstunden Erdgas – das entspricht etwa drei durchschnittlichen Monatsverbräuchen – als staatliche Gasreserve gespeichert“, heißt es in einer Mitteilung des türkisgrünen Verbands. Regierung Im absoluten Notfall steht dieses Gas zur Versorgung Österreichs zur Verfügung.

Ein erheblicher Teil dieser Reserve wird ab dem 1. August in Haidach eingelagert. 8,5 Terawattstunden der Gasreserve werden zudem “explizit aus nicht-russischem Erdgas” geschaffen. Dieser Speicher ist wieder verfügbar geworden, seit das Verfahren „benutze es oder verliere es“ abgeschlossen wurde. „Das gibt Sicherheit und hilft uns auch, unser Speicherziel zu erreichen“, betonte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne).

OMV hat sich zusätzliche Kapazitäten für nicht-russisches Erdgas gesichert. Im Ernstfall würde die Abhängigkeit von Russland “deutlich unter 50 Prozent” sinken. “Wir beziehen Gas aus anderen Ländern”, sagt Gewessler, aber relativieren wir es: “Keiner von uns ist naiv. Im Ernstfall werden wir einen harten Winter haben. Sie müssen Gas sparen, wir werden müssen.” Ich muss Benzin sparen.“ Aber so ganz ist es noch nicht, nämlich am Ende der Möglichkeit, erpresst zu werden.

„Putin ist ein völlig unberechenbarer Diktator und will Europa mit exorbitanten Methoden spalten. Schritt für Schritt, Kubikmeter für Kubikmeter befreien wir uns aus der Abhängigkeit vom russischen Gas“, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Die Strompreisbremse kommt

Zudem führte die Regierung eine neue Inflationsentlastung in Form einer „Strompreisbremse“ ein. Darüber wurde in den vergangenen Wochen bereits diskutiert. Auf Anregung von Wifo-Geschäftsführer Gabriel Felbermayr wird im Sommer ein tragfähiges Modell entwickelt, das ab Herbst in Kraft treten soll.

Die Strompreisbremse soll laut Regierung:

  • Gewährleistung des Grundverbrauchs, also der Grundversorgung, zu einem sicheren und günstigeren Preis als auf dem Vorkriegsniveau für jeden Haushalt
  • Behandeln Sie sich so unbürokratisch wie möglich
  • landesweit einheitlich sein
  • Haben mittelfristig inflationshemmende Wirkungen

Ziel sei es, den notwendigen Strombedarf der Haushalte erschwinglich zu machen und gleichzeitig Energieeinsparungen zu fördern, da überschüssiger Strom zu Marktpreisen bezahlt werde, sagt er.

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