Die Schweiz gleicht immer mehr der Toskana

wegen Hitze und Trockenheit

Mittelland wird zur Toskana

Laut der Schweizerischen Stiftung Landschaftsschutz dominieren im Mittelland immer mehr Gelb- und Brauntöne statt Grün den Sommer. Dies ist auf die “globale Erwärmung” und Dürre zurückzuführen.

Die globale Erwärmung hat das Landschaftsbild in der Schweiz in den letzten 20 Jahren sichtbar verändert. Gemäss der Schweizerischen Stiftung Landschaftsschutz gleicht die Landschaft des Mittellandes immer mehr der Toskana in Mittelitalien. Grund seien die „Klimaerwärmung“ und zunehmend längere Hitze- und Dürreperioden, teilte die Stiftung am Montag mit.

Die Dominanz von Grün im Sommer schwindet laut Mitteilung immer mehr. Dagegen würden helle Gelb- und Brauntöne mehr auffallen. Die goldgelben Stoppelfelder und die gemähten Wiesen und die gelbbraunen Brachstreifen stechen hervor. Die Blumen auf der Wiese verwelkten schnell und die Gräser verdorrten schnell. Auch auf den verfärbten Blättern von Laubbäumen im Wald ist Gelb sehr früh zu sehen. All dies ähnelt dem Bild der trockenen Tallandschaften der Toskana.

Im Alpenraum ist zudem eine zunehmende „Mineralisierung“ bei schrumpfenden Gletschern und gleichzeitiger Trockenheit zu beobachten. Die ausgesetzten Moränen wurden nur langsam grün, weil es kein Wasser gab. Bergbäche und Wasserfälle aus nicht-glazialen Einzugsgebieten würden zu Bächen. Diese Situation ist aus den piemontesischen und ligurischen Alpen bekannt. (SDA)

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