Die Schweiz liefert einen weiteren Airbus A340 an Edelweiss

Nach einer Verkleinerung während der Pandemie baut der Ferienflieger seine Langstreckenflotte erneut aus. Edelweiss bekommt einen weiteren Airbus A340 von der Schwestergesellschaft Swiss.

Während der Pandemie ging Edelweiss stark zurück. Der Schweizer Ferienflieger reduzierte seine Langstreckenflotte von sechs auf vier Flugzeuge. Sie hat ihre beiden Airbus A330 verschrottet. Sie fliegen jetzt für Eurowings Discover.

Jetzt ist das Edelweiss wieder auf dem Vormarsch. Die Lufthansa-Tochter erweitert ihre Langstreckenflotte um einen Airbus A340-300. Wie die vorherigen vier stammt es von der Schwesterfirma Swiss. Es ist die 19 Jahre alte Maschine mit der Registrierungsnummer HB-JMC und dem Taufnamen Basel.

Eine Flotte von Einheiten in der Zukunft

Der Kabinenumbau sei derzeit in Planung, erklärt Edelweiss in einer Pressemitteilung. Der fünfte A340 wird im Juli nächsten Jahres einsatzbereit sein. „Mit dem zusätzlichen Airbus A340 werden wir der wachsenden Nachfrage nach Flügen zu unseren Fernreisezielen gerecht“, sagt Edelweiss-CEO Bernd Bauer.

Auf der Langstrecke betreibt Edelweiss nun eine Standard-Airbus A340-300-Flotte. Der Ferienflieger erhofft sich dadurch zusätzliche Vorteile gegenüber der bisherigen Situation mit A340 und A330. Chef Bauer hatte den Quad-Jet zuvor als ideal für seine Airline bezeichnet. Es hat die perfekte Größe, hat eine große Reichweite und ist „fast so sparsam wie moderne Flugzeuge“.

Es wurde gerade in der Schweiz wieder aufgebaut

Edelweiss wird ab 2023 mehr Airbus A340 haben als Swiss, die dann vier Maschinen in ihrer Flotte haben wird. Sie wurden vor zwei Jahren umfassend saniert. Die vier Radiatoren erhielten neue Sitze in Economy, Business und First Class, neue Bordküchen, Internet an Bord und eine insgesamt modernisierte Kabine mit neuer Beleuchtung.

Während der Pandemie beschloss die Schweiz, ihre Langstreckenflotte um fünf Airbus-Flugzeuge zu reduzieren. Die A340 sollen ohnehin nach 2025 ersetzt werden, die A330 folgen später. Als Ersatz für die beiden Modelle werden Boeing 787 und Airbus A350 diskutiert.

Swiss durch Airbus A330 ersetzt

Allerdings wird der A340 bei Swiss ersetzt, um die gleiche Kapazität aufrechterhalten zu können. “Der zu Edelweiss wechselnde A340 wird 1:1 durch einen derzeit lagernden A330 ersetzt”, sagte eine Swiss-Sprecherin. Daher wird die geplante Entwicklung von der Übertragung nicht berührt. Die A330 verfügen über ein etwas älteres Kabinenprodukt.

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