Die Schweiz überhitzt. Und in den Becken, in den Beton- und Chloroasen kühlt es wieder auf Betriebstemperatur ab

Eine Schweizer Miniatur an heißen Tagen.

Das Leben geht vom Land ins Wasser: Badegäste im «Bellerive» von Lausanne.

Jean-Christophe Bott / Keystone

Die Schweiz ist ein eher hysterisches Land, bei rund 27 Grad schlägt die Stimmung um: Ab dann drucken die Medien dunkelrote Landkarten. Der «Sonntags-Blick» schreibt: «Warum nicht schweizerisch», «brutale Temperaturen» würden herrschen, «grosse Asphalt- und Betonflächen» sollen vermieden, «körperliche Anstrengung» vermieden werden. Messstationen geben an diesem Wochenende Schlagzeilen, 36,6 Grad in Biasca al Ticino!, „ein absolutes Hoch“, zumindest im Juni. Der «Tages-Anzeiger» schreibt in einem Bulletin: «Viel Spass.» Als wäre die Schweiz nach ein paar warmen Tagen zur Wüste geworden.

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