Die Schweizer fliehen vor der Megahitze in die Berge

Am Wochenende schwitzte die Schweiz vielerorts weit über 30 Grad. Nicht alle verbrachten ihre Tage im Wasser – viele gingen in die Berge, um sich abzukühlen.

Die Wochenendtemperaturen waren in der Höhe deutlich angenehmer als im Tal. – Schlüsselschlüssel

Ankündigungen

das Wesentliche zusammengefasst

  • Die Hitzewelle hat am Wochenende die ganze Schweiz fest im Griff.
  • Viele Menschen flohen vor den Temperaturen nicht ins Wasser, sondern in die Berge.
  • Die Bergrestaurants freuen sich über den Besucherandrang.

Gestern war der bisher heißeste Tag des Jahres. Damit nicht genug: Mit 36,9 Grad gemessen bei Beznau AG wurde sogar der Landesrekord vom Juni 1947 eingestellt.

„Aareböötler“ grüßt den Fotografen am Samstagnachmittag von seinen Schlauchbooten. Der Letten an der Limmat in Zürich ist gut besucht. Du bist nicht allein: Blick auf die Aare bei Rubigen. Auch im Wasser des Bielersees bei Erlach BE erfrischen sich viele Menschen. Vor der Gelateria di Berna in Bern hat sich am Samstag eine grosse Schlange gebildet. Rockfans versuchen sich beim Rock the Ring Festival abzukühlen.

Im ganzen Land versuchen die Schweizer, der Hitze zu entfliehen. Aber nicht jeder fühlt sich vom Wasser angezogen, im Gegenteil. Auch die Berge lockten mit Temperaturen um die 20 Grad. Und viele Leute eilten.

Die Schweizer fliehen vor der Hitze in die Berge

Im Maschgenkamm des Flumserbergs auf über 2000 Metern Höhe klingen die Boxen wegen des Rauschens. „Die Hitze beschert uns am Wochenende täglich zwischen 2.500 und 2.800 Gäste.“ Das sagt Mario Bislin, CEO der Bergbahnen Flumserberg, gegenüber der SRF «Tagesschau».

Vier Frauen genießen die Sonne im Bergrestaurant Maschgenkamm. – Schlüsselschlüssel

“Es ist wahr, dass die Leute jetzt bei diesen Temperaturen nach einem Weg in die Berge suchen”, sagte Bislin. Besonders beliebt war am Wochenende das Alpenvorland. Auch der Pilatus war am Sonntag mit 21 Grad stark frequentiert.

Weiter oben, zum Beispiel auf dem Jungfraujoch oder dem Säntis, liegt noch etwas Schnee, der für Abkühlung sorgt. Gegen acht Grad mittags tragen die meisten Kletterer sogar Jacken, wie die Bilder zeigen.

Wie bist du der Hitze des Wochenendes entkommen?

In den Bergen bleibt es heute und morgen überwiegend sonnig, bevor am Mittwoch vielerorts ein deutlicher Temperatursturz erwartet wird. Ab Dienstagnachmittag kommt es vor allem in den Bergen und in den Südecken zu Schauern und Gewittern.

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