Und im weiteren Jahresverlauf dürften die Preise trotz steigender Zinsen weiter steigen.
Die Preise für Eigentumswohnungen sind von April bis Juni 2022 im Vergleich zum Vorquartal um 2,7 Prozent gestiegen, teilte das Beratungs- und Forschungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag mit. Am größten war der Anstieg im oberen Segment. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben Eigentumswohnungen sogar um 6,7 Prozent zugelegt.
Die ganze Schweiz betroffen
Im mittleren Preissegment sind mit Ausnahme der Südschweiz die Eigentumswohnungspreise in den acht Hauptregionen gestiegen. Deutlicher in den Regionen Zürich, Basel und Alpen.
Bei Einfamilienhäusern fiel der Preisanstieg im Vergleich zum Vorquartal mit + 2,2 Prozent etwas moderater aus als bei Eigentumswohnungen, ebenfalls im Jahresvergleich (+ 5,5 %).
Steigende Zinsen ohne Wirkung
Der Zinsanstieg kann den Anstieg der Immobilienpreise nicht aufhalten, schlussfolgert FPRE. Langfristige Hypotheken sind inflationsbedingt gestiegen und weitere Zinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank sind in den kommenden Monaten möglich.
Das macht Wohneigentum generell etwas unattraktiver und dürfte neue Preissteigerungen etwas bremsen. Im historischen Vergleich befinden sich die Zinsen jedoch immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Zudem garantiert die gute Entwicklung der Schweizer Wirtschaft eine rege und anhaltende Nachfrage nach Wohneigentum. (SDA / ste)