Die Sozialpartner fordern, sich auf den Corona-Fall vorzubereiten

Aus . – 26.07.2022 08:10 (26.07.2022 Akt 09:12)

Sozialarbeiter fordern schnelle Sturzvorbereitung ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Sozialpartner eine rasche Vorbereitung auf eine “sehr wahrscheinliche” neue Corona-Welle im Herbst.

Die erneute Überlastung des Gesundheitssystems muss vermieden werden, auch aus wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Gründen fordern Landwirtschafts- und Handelskammer, ÖGB, Arbeiterkammer und Industrieverband die Regierung zum Handeln auf.

Sozialagenten fordern Maßnahmen gegen die Corona-Welle

Neben der Forderung zum Mitmachen gibt es mehrere: von der Analyse von Schutzmaßnahmen und einer besseren Datenerhebung und Verknüpfung über eine intensivere Überwachung von Abwässern und die Bereitstellung kostenloser und niederschwelliger Testmöglichkeiten bis hin zu mehr Luftfiltergeräten in Schulen. Auch das professionelle Management der staatlichen Hilfen muss auf eine eventuelle Teilschließung vorbereitet sein, und auch Sozialakteure halten eine neue Informationskampagne zum Thema Impfungen für notwendig (für den vierten Kick Ende Sommer).

Die Regierung hat auf frühere Vorschläge von Sozialagenten nicht reagiert

Auch die Sozialpartner sollten einbezogen werden, forderte AK-Bereichsleiterin Silvia Hruška-Frank. Auf bisherige Vorschläge habe die Regierung nicht reagiert, “aufgrund der steigenden Infektionszahlen ist es jetzt an der Zeit, sie endlich umzusetzen.” Es sei wichtig, die Bevölkerung mitzunehmen, „um die Maßnahmen klar verständlich und vorhersehbar zu kommunizieren“, stellte WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf fest.

Ein weiterer Lockdown muss „um jeden Preis vermieden werden“

Ingrid Reischl, Seniorsekretärin des ÖGB, mahnte, „dass es nicht noch einmal zu einer enormen Mehrbelastung des Gesundheits- und Pflegepersonals kommen dürfe“. Aus Sicht des IV können laut Generalsekretär Christoph Neumayer nur „Maßnahmen ergriffen werden, die die Unternehmen in dem ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht weiter belasten“. Aus Sicht der Sozialakteure sollte eine erneute Unterbringung um jeden Preis vermieden werden.

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