Die spanische Hitzewelle schreitet Richtung Österreich voran

Die Temperaturen in den Regionen Spaniens erreichen derzeit 40 Grad. Durch die heiße Luft in Nordafrika steigt auch in Österreich das Thermometer.

In Spanien ist die erste große Hitzewelle des Jahres ausgebrochen. Die heiße Luft in Nordafrika ließ die Temperaturen in vielen Städten deutlich über 30 Grad steigen, Experten in der Hauptstadt Madrid rechnen mit Höchstwerten von etwa 38 Grad. Vor allem in den Regionen Sevilla und Córdoba dürfte das Thermometer wegen der Hitzewelle auf 43 Grad Celsius steigen.

Die drückende Hitze in Spanien soll mindestens bis Mittwoch anhalten, danach könnte die Heißluftzone auch Österreich erreichen. Frankreich hat die Bevölkerung bereits aufgefordert, angesichts steigender Temperaturen Wasser zu sparen.

Sonne und Sturm vorher

Ein Mix aus Sonne und Gewitter prägt früher das Wetter. Der Dienstag beginnt am südlichen Ende und in den Mittel- und Ostbergen mit lokalen Restwolken, danach scheint die Sonne hell. Im späteren Verlauf bilden sich vor allem in der Osthälfte und über den südlichen Mittelgebirgen lockere Haufenwolken, doch nimmt die Regenneigung von den Lienzer Dolomiten bis zu den Lavanttaler Alpen nur leicht zu. Auch hier endet der Tag meist mit einer freundlichen, sonnigen Note. Mit 21 bis 29 Grad wird es sommerlich und warm.

Die Sonne wird am Mittwoch immer wieder scheinen, nachdem sich die Restwolken verzogen haben, ein paar Wolkenschleier trüben den freundlichen Eindruck kaum. Über den Bergen bilden sich im Laufe des Tages Cluster, am Nachmittag kommt es vor allem im West- und Südgebirge zu einzelnen Schauern und Gewittern. Fernab der Alpen ist es noch freundlich und trocken. Die Temperaturen steigen zwischen 25 und 31 Grad.

Gewitter auch am Wochenende

Am Donnerstag beginnt Fronleichnam von Vorarlberg bis Oberösterreich mit lokalen Schauern oder vereinzelten Gewittern, am Morgen scheint zumindest zeitweise die Sonne. Es wird den ganzen Tag über einige Unwetter geben, vor allem in den Bergen und im Süden, im Donauraum und im Flachland des Ostens wird wieder ein angenehmes Klima herrschen. Abgesehen von den lokalen Sturmböen weht der Wind meist schwach und die Luft ist mit Höchstwerten zwischen 24 und 30 Grad recht feucht.

Am Freitag dominiert ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken den Westen, die Donauregion und das Flachland im Osten. In den Bergen östlich von Salzburg etwa gibt es von Beginn an einige Regenschauer, im zunächst oft sonnigen Süden kommt es am Nachmittag zu lokalen Gewittern. Im Osten weht ein mäßiger Nordwind, ansonsten spielt der Wind keine große Rolle. Die Temperaturen erreichen maximal 23 bis 30 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.

Nav-Compte rfi, 20 Minuten, rote Stunde14.06.2022, 10:19 | Akt: 14.06.2022, 10:19

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