Ein Bauzug 2018 am Bahnhof Winterthur. (Archivbild)
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Im Berner Vorort Zollikofen ist am Donnerstag kurz vor Mittag eine Lokomotive in einen stehenden Bauzug eingefahren. Der betroffene Streckenabschnitt wird mindestens bis Freitagmorgen unterbrochen.
In Zollikofen BE ist am Donnerstag kurz vor Mittag eine Lokomotive in einen stehenden Bauzug eingefahren. Der Lokomotivführer wurde leicht verletzt. Weitere Personen wurden nicht verletzt, die Pause dürfte aber bis Freitagmorgen andauern.
SBB-Mediensprecher Reto Schärli teilte auf Anfrage mit, dass zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge zwei Eisenbahnkräne benötigt würden. Aufwändige Arbeiten sind nur möglich, wenn die Fahrleitungen ausgeschaltet sind.
⚡Bahnhof Zollikofen⚡ #Update
Erste Prognose: Die Unterbrechung dauert mindestens bis zum Ende der Aktivität. Weitere Informationen folgen, sobald sie bekannt sind.
Kundenberater befinden sich an verschiedenen Bahnhöfen. Das #Update folgt
Weitere Informationen: https://t.co/jYX5RhKbF5#railinfo
– RailService SBB CFF FFS (@RailService) 2. Juni 2022
Daher wird der betroffene Streckenabschnitt bis mindestens 2 Uhr morgens unterbrochen. Der Bahnverkehr mit Personenzügen konnte frühestens am Freitagmorgen wieder aufgenommen werden.
Betroffen sind die Linie 65 des Interregio (Bern-Biel) sowie die Linien 3 und 31 der S-Bahn Bern (Belp-Bern-Biel) und 4 (Bern-Burgdorf-Langnau). Wie die SBB auf Twitter mitteilte, sind an verschiedenen Bahnhöfen Kundendienstmitarbeiter im Einsatz.
Nach heutigem Kenntnisstand fuhr am Bahnhof Zollikofen eine Lokomotive zu einem Bauzug. Die Sust untersucht den genauen Verlauf und die Ursache. Ein Personenzug ist an dem Unfall nicht beteiligt. Nähere Auskünfte erteilen die SBB. https://t.co/HbchNrL6Xg
– SBB Medienstelle (@sbbnews) 2. Juni 2022
«Die SBB empfiehlt Reisenden von Bern nach Biel und umgekehrt, über Solothurn zu reisen. Reisende von Freiburg nach Biel sollten nach Neuchâtel oder Yverdon reisen. Auf lokaler Ebene werden Ersatzbusse eingesetzt.“
Der genaue Unfallhergang und die Unfallursache werden von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust untersucht.
SDA / s