Die Tiroler und Salzburger Alpenautobahnen sind ständig bedroht

Wie berichtet, denken Landespolitiker in Salzburg bereits darüber nach, bei großen Urlauberwellen im Norden Autosperren am Walserberg in Richtung Tauernautobahn (A10), der zweiten großen Alpenüberquerung Österreichs, zu räumen. Bayern droht bereits mit einem EU-Vertragsverletzungsverfahren.

Das Feiertagswochenende hat einmal mehr gezeigt, wie Touristenmassen weiterhin mit ihren Autos durch Österreich rollen. Auf der Tauernautobahn kam es auch aufgrund der Arbeiten zu Staus von bis zu 28 Kilometern Länge. Vor allem Bauarbeiten an einer Brücke bei Werfen verschärfen die diesjährigen Sommerstaus.

Ursprünglich war dem Land zugesichert worden, dass die Bauarbeiten erst nach dem Herbst-Touristenverkehr fortgesetzt würden. Aufgrund von Lieferengpässen in der Baubranche ist dies derzeit nicht möglich, da die Asfinag sonst im Winter nicht fertig sein wird.

Die nächsten großen Bauarbeiten

Und schon stehen die nächsten Großarbeiten auf dem Plan: Die Tunnel Ofenauer und Hiefler sowie die Tunnelgruppe Werfen müssen umfassend saniert werden. Die Arbeiten beginnen in diesem Herbst, in einer ersten Phase im Sommer 2023, jedoch ohne Verkehrsbehinderungen.

Dann beginnt eine Phase mit Gegenverkehr zu den Tunneln. Gesamtlaufzeit: mindestens bis 2025.

Reisewochenenden wie Pfingsten werden stark beeinträchtigt. Im Sommer sollen die Tunnel allerdings frei befahrbar sein. In Salzburg herrscht jedoch Skepsis, ob dieses Versprechen gehalten wird. Die Erfahrungen mit der Baustelle Werfener Brücke haben diesbezüglich nicht gerade die Zuversicht gestärkt.

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