Die Ukraine erhält 100 moderne Panzerhaubitzen

Der Vertrag mit dem Waffenhersteller Krauss-Maffei Wegmann hat ein Volumen von 1,7 Milliarden Euro. Die Waffensysteme gelten als äußerst effektiv bei der Abwehr des russischen Angriffs.

Die Bundesregierung treibt die Militärhilfe für die Ukraine voran und strebt nun eine langfristige Unterstützung des Landes auch mit schweren Waffen an. In den kommenden Jahren wird die Ukraine 100 solcher modernen selbstfahrenden Haubitzen produzieren 2000 Erhalt der deutschen Produktion. Eine entsprechende Genehmigung für den Verkauf sei von der Bundesregierung erteilt worden, hörte er Sueddeutsche Zeitung aus der Rüstungsindustrie und Regierungskreisen. Vorher das Nachrichtenmagazin Spiegel über diesen Waffenhandel berichtet. Demnach erteilte das zuständige Bundeswirtschaftsministerium dem deutschen Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) am 13. Juli eine Herstellerlizenz für das Waffensystem.

Die Tankhülle 2000 bereits in der Ukraine verwendet. Deutschland hatte auf Aufforderung der Regierung zur Lieferung schwerer Waffen, insbesondere Artilleriegeschütze, zehn dieser Systeme aus eigenen Beständen geliefert. Sie gelten als äußerst effektiv bei der Abwehr des russischen Angriffs. Ukrainische Soldaten wurden in Deutschland in diesem System ausgebildet.

Den Angaben zufolge hatte die Ukraine im April beim Hersteller Krauss-Maffei Wegmann angefragt, ob das Land die Waffen direkt beim Hersteller kaufen könne. Die bereits gelieferten Granaten stammen aus Beständen der Bundeswehr und stammen aus der Instandhaltung der Industrie. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) machte von Beginn an deutlich, dass Deutschland mit bundeswehreigenen Gütern an die Grenzen dessen geht, was die Truppen leisten können. Das Unternehmen soll umgehend ein Angebot abgegeben haben. Die SZ-Gruppe bestätigte die entsprechenden Informationen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1.700 Millionen Euro. Am 18. Juli hatte die Bundesregierung Waffenausfuhrgenehmigungen im Wert von rund 600 Millionen Euro erteilt.

Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Hellmich, begrüßt den Schritt. “Das ist ein Ansatz, der der Ukraine wirklich helfen kann”, sagte er der SZ am Mittwoch. Nun ist aber noch zu klären, in welchem ​​Zeitraum die Produktion durchgeführt werden kann. Erwarten Sie keine schnelle Produktion. Auch die Rüstungsindustrie leidet unter Lieferengpässen, selbst bei Kanonenrohren. In jedem Fall dürfte die Produktion von Panzerhaubitzen noch mehrere Jahre dauern. Die 155-Millimeter-Kanone ist auf einem kettengepanzerten Rumpf montiert. Die selbstfahrende Haubitze kann bis zu 60 Projektile laden. Je nach Munitionstyp können sie bis zu 40 Kilometer weit fliegen und feindliche Stellungen und Panzer angreifen.

Bei den schweren Waffensystemen gibt es neben den zehn deutschen Panzerhaubitzen auch den ersten von 30 Flugabwehrpanzern dieses Typs Gepard, die von der Bundeswehr ausgemustert wurden und mehrere solcher Raketenwerfer März II in die Ukraine geliefert.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *