Die ukrainischen Streitkräfte gehen nach eigenen Angaben verstärkt gegen russische Truppen im Süden des Landes vor. Mit der Zerstörung einer Eisenbahnbrücke über den Fluss Dnipro seien die Besatzer von der Versorgung der Eisenbahn abgeschnitten worden, teilte die ukrainische Armee heute mit.
In der Region Cherson töteten ukrainische Streitkräfte gestern auch mehr als 100 russische Soldaten und zerstörten zwei Munitionsdepots und sieben Panzer.
In den vergangenen Wochen hatte die Ukraine bereits drei Brücken über den Dnjepr mit westlichen Waffen schwer beschädigt, um die Versorgung russischer Truppen in der Stadt Cherson am Westufer des Flusses zu unterbrechen.
Im Gegenzug ist es russischen Truppen nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums wohl gelungen, den Verkehr über den Fluss mit Pontonbrücken und einem Fährdienst aufrechtzuerhalten. Es wird auch erwartet, dass die von Russland eingesetzten Behörden in den besetzten Gebieten der Südukraine noch in diesem Jahr Referenden über die Union mit Russland vorbereiten.