Die Wetterwoche im Schnellcheck: Stürme beenden die große Hitze

Die Wetterwoche im Schnellrückblick Stürme enden mit großer Hitze

Von Björn Alexander 24.07.2022, 14:25

In der vergangenen Woche waren es mancherorts über 40 Grad, aber die extreme Hitze ist erstmal vorbei. Obwohl es warm bleibt, kühlt es in einigen Teilen des Landes auch ab, manchmal begleitet von Blitz und Donner.

Die neue Woche bringt auch einige ergreifende Momente mit sich. Zu Beginn gibt es noch eine Hitzespitze mit Werten über 35 Grad. Anschließend kühlt Tief „Daniela“ mit teils kräftigen Stürmen deutlich ab, was auch die Hitzewelle im Süden nach zehn Tagen mit über 30 Grad beenden wird. Erst in der zweiten Wochenhälfte fängt der Sommer wieder an.

Allerdings dürfte die Hitze Ende Juli deutlich milder ausfallen als im Vorjahr. Nicht 40 Grad, nicht 35 Grad, sondern „nur“ Höchstwerte bis 32 oder 33 Grad, das zeigen zumindest die aktuellen Wettermodell-Prognosen. Also normales Sommerwetter.

Problematisch bleibt die Situation an der Regenfront. Es gibt zwar teilweise regionale Schauer, aber das minimiert die Gefahr von Buschbränden und verschafft den Wiesen und Feldern ein bisschen Nassversorgung. Tief im Inneren bleibt die Lage vor Ort jedoch angespannt.

Unterdessen zeigen die Wettercomputer vor allem in den Alpen eine sehr nasse letzte Juliwoche an. Je nach Wetterlage sind in den kommenden Tagen mehr als 100 Liter pro Quadratmeter möglich. Das täte auch ganz Deutschland gut; vorerst müssen wir uns jedoch mit dem zufrieden geben, was kommt. Hier die Details.

Montag: Letzte Hitzespitze im Juli 2022

Der Wochenanfang beschert uns mit generalisierten 30 bis 37 Grad die vorerst letzte Hitzespitze. Heißer wird es vom Rhein-Main-Gebiet über Franken und Sachsen bis nach Berlin und Brandenburg. Nur in der Nordsee ist es zwischen 22 und 27 Grad deutlich kühler. Aber im Laufe des Tages bestimmt das Tief „Daniela“ mit starkem Wind und der Kaltfront immer mehr unsere Zeit.

Der Montag beginnt meist sonnig, nur im Nordwesten und Westen werden die Wolken zahlreicher und begleiten die ersten Regenschauer. Am Nachmittag werden in der Westhälfte und später auch in den Alpen heftige Schauer und Gewitter erwartet. Neben Starkregen kann es stellenweise auch zu Sturmböen und Hagel kommen. Auch das Risiko einzelner Tornados steigt leicht an.

Dies gilt auch am Abend und in der Nacht zum Dienstag, wenn die Unwettergefahr auch im Osten und Süden zunimmt. Von Starkregen bis zu starken Windböen ist alles dabei, bevor es hinter Blitz und Donner merklich abkühlt.

Dienstag: Rundfunk steht auf dem Programm

Uns erwartet ein Mix aus Sonne und Wolken mit einigen Schauern. Am freundlichsten und meist trocken ist es in einem Streifen von Baden-Württemberg bis Sachsen. Südlich der Donau setzt zunächst starker und gewitterhafter Regen ein, der erst am Nachmittag nachlässt. Bei kräftigen und kräftigen Nordwestwinden in der Nordsee sind es im Norden nur 18 bis 23 Grad und im Süden 24 bis 28 Grad; Lüften ist das erste, was nach der Hitze zu tun ist.

Mittwoch und Donnerstag: gutes Sommerwetter

Bis Mitte der Woche ist es teilweise sonnig und meist trocken. Lediglich in Alpennähe besteht ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko. Dazu kommen Temperaturen am Mittwoch von 18 bis 28 Grad und am Donnerstag von 18 bis 32 Grad – Hotspot wird wieder der Südwesten sein.

Freitags und am Wochenende: Der Juli endet glücklich

Nach der teils sehr intensiven Hitzephase der Vorwoche wird der Juli voraussichtlich recht gnädig ausklingen. Von den Alpen bis zu den Mittelgebirgen kommt es am Freitag vermehrt zu Gewittern. Ansonsten ist es oft sonnig. Höchstwerte zwischen 20 Grad in der Nordsee und bis zu 30 Grad in der Oder. Im Südosten sind am Wochenende noch einige Stürme möglich, während der Rest des Landes schöner und sonniger wird. Außerdem erreichen die Temperaturen zwischen 22 und 32 Grad; nach jetzigem stand dürfte der sonntag der wärmste tag sein.

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