Die Wiener Börse wird voraussichtlich vorbörslich diskontiert

Die Wiener Börse dürfte am Freitag ihre Verluste fortsetzen. Etwa eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn wies eine ATX-Indikation auf 0,45 Prozent Abschläge hin. Damit bewegt sich der heimische Leitindex wöchentlich in Richtung eins weniger.

Auch in Deutschland dürften die negativen US-Börsendaten am Freitag die Kurse drücken. Die Wall-Street-Investoren richteten gestern ihr Augenmerk auf die heutigen Daten zur Kursentwicklung im Mai. Offenbar besteht die Befürchtung, dass die Inflation hartnäckig auf sehr hohem Niveau verharren wird. Die Daten werden voraussichtlich auch im Hinblick auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank nächste Woche mit besonderer Aufmerksamkeit überwacht.

Der gestrige Donnerstag stand ganz im Zeichen der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit dem Ende der Nettoanleihekäufe leiteten die Notenbanken die Wende in der Geldpolitik ein. Zudem wird der Leitzins im Juli im Kampf gegen die Inflation um 25 Basispunkte angehoben. Die Märkte standen nach der Zinssitzung unter Druck, der ATX schloss 1,39 Prozent schwächer bei 3.316,83 Punkten.

Die größten Kursgewinne im Hauptmarkt am Donnerstag:

Do & Co + 4,37 % 88,40 EUR Zumtobel + 2,20 % 6,96 EUR Flughafen Wien + 1,54 % 26,40 EUR

Die größten Verlierer im Hauptmarkt am Donnerstag:

FACC -4,58 % 7,71 Euro AT&S -4,17 % 52,90 Euro Immofinanz -3,62 % 16,75 Euro

pma / spo

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