Drei Tipps für Schädlingsbekämpfer
So beugen Sie Schäden durch den Marder vor
Sie täuschen mit ihren vermeintlich unschuldigen Augen, können aber ein echtes Ärgernis sein: Dienstags verursachen sie Lärm und Sachschäden in Haus, Garten oder Auto, besonders während der Paarungszeit. Befreien Sie sich mit drei Tricks vom Hunde-Raubtier.
Veröffentlichung: 13:55
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Aktualisiert: 13:59 Uhr
Wenn Sie Dienstage in Ihrer Nähe haben, sollten Sie es wirklich spätestens spüren. Denn im Juli beginnt die Paarungszeit der Dienstage. Und es ist sehr stark. Obwohl sie aufgrund ihrer nachtaktiven Lebensweise dienstags den direkten Kontakt mit Menschen meiden, nisten sie auf Hausdächern oder Garagen. Dort finden sie Abfälle von beliebten Nahrungs- und Rastplätzen. Die Geräusche und Schreie, die sie machen, können besonders während der Paarungszeit schlaflose Nächte verursachen. Die Dienstage machen sich auch durch Kot und Uringeruch bemerkbar. Im Extremfall versetzen die Marder sogar die Dämmung an die Decke. „Dadurch entstehen Wärmebrücken, die zu Wärmeverlust und im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen, die sich wiederum über Sporen ausbreiten kann“, erklärt Melvin Belli (47), Schädlingsbekämpfer de Brunnen SZ.
Auch das extreme Revierverhalten des Marders bereitet Probleme. Die Dienstage sind einsam und markieren ihr Revier mit Gerüchen und Exkrementen. Da sich ihre Duftdrüsen an den Füßen befinden, können sie dies zum Beispiel tun, indem sie über die Motorhaube eines Autos laufen. Autos bieten aber noch eine weitere Attraktion für Nager, sagt Belli: „Die Kabel, Schläuche und Motorraumabdeckungen sind der perfekte Spielplatz und ein schönes, warmes Versteck für die Marder.“
Das vermeintliche Paradies des Spiels kann jedoch ernsthafte Schäden an Strom- und Wasserleitungen erleiden. Dies wird in Form von Wasserverlust oder Fehlermeldungen im Fahrzeug angezeigt. Um den Marder endgültig loszuwerden, hat Melvin Belli drei Tipps:
1. Schäden durch den Marder im Auto Wenn ein Marder Ihr Auto besucht hat, ist es wichtig, dass Motor und Unterboden der Karosserie in einer Werkstatt gewaschen werden. Dadurch werden die Spuren vom Marder entfernt. Auch häufiges Parken, große Stahlgitter unter dem Fahrzeug oder spezielle Marderabwehrsysteme im Motorraum können helfen. Den besten Schutz bietet jedoch eine geschlossene Garage oder eine Motorraumabtrennung.
2. Rache ist süß. Unerwünschte Gäste verursachen Lärm und Gestank. Allerdings sind sie selbst extrem geräusch- und geruchsempfindlich. Wenn Sie also morgens laut das Radio einschalten, sollte der Marder für längere Zeit verschwinden. Auch die Dienstage werden durch seltsame Gerüche gestört. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Mardersprays, Pasten und Duftkugeln. Auch eine duftende Baumwolle kann Marder vorübergehend aus ihrem Revier vertreiben.
3. Professionelle Hilfe Das Fangen und Freilassen der Sohle sowie das Anbringen von Verscheuchervorrichtungen bedeuten Stress für den Marder. Das Problem bleibt jedoch langfristig ungelöst. Um den Marder erfolgreich loszuwerden, wird in den meisten Fällen eine professionelle Abschreckung durchgeführt, das heißt er wird endgültig vertrieben.