Spekulationen in den sozialen Medien über ein mögliches Krisentreffen in den Medien von Wolfgang Fellner lösten einen Schlagabtausch und die Androhung von Klagen aus.
Der heutige Chefredakteur Christian Nusser spekulierte am Sonntag auf Twitter, dass es den Medien von Wolfgang Fellner, der Gruppe „Austria“, finanziell nicht gut gehe und es am Montag zu einem „Bankenkrisentreffen“ komme. In Wien pfeifen Spatzen von den Dächern: Das Krisentreffen sei ein “Entschuldungserlass”, sagte Nusser.
https://twitter.com/NusserChristian/status/1538490837826428932
“Österreich” droht mit Klage
Es dauerte nicht lange, bis Wolfgang Fellner und sein Unternehmen reagierten: „Sofortige Kreditschadensersatzforderungen, sowohl vorsorglich als auch auf Schadensersatz, wurden angekündigt.“
https://twitter.com/oe24at/status/1538518529716142081
Auf Twitter fügte der „oe24“-Account hinzu, dass die Vorwürfe falsch seien: „Der Chefredakteur von ‚Heute‘, Christian Nusser, hat heute auf Twitter falsche und schädliche Gerüchte für Unternehmen über die Kreditverträge des Konzerns gepostet. Österreichische Medien auf Twitter offenbar mit böswilliger Konkurrenzabsicht veröffentlichte Herr Nusser – entgegen aller Regeln journalistischer Sorgfalt – ohne Rücksprache mit der Mediengruppe Austria.