DRÜCKEN SIE

27. Mai 2022

ÖAMTC: Tipps für eine entspannte Urlaubsreise mit Kindern

Zeit, Aufmerksamkeit und Stopps: Eine gute Vorbereitung vermeidet Stress

Die Schulferien stehen vor der Tür und viele Familien fahren bald mit vollen Autos in den Urlaub: Starker Verkehr und Verspätungen sind oft unvermeidlich. „Lange Autofahrten mit Kindern sollten gut vorbereitet sein. Wenn Sie auf alle Eventualitäten wie Hunger und Durst, Langeweile, Hitze oder auch Übelkeit vorbereitet sind und Ihre Route gut planen, werden Ihre Autostunden gleich viel angenehmer“, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.Hier sind ihre Tipps und Tricks für einen Stressfreier Urlaub mit Kindern:

  • Wann: Gerade bei kleinen Kindern sollte der Start der Reise idealerweise auf deren Biorhythmus abgestimmt sein. „Wenn die Kleinen schlafen, können die älteren Etappen in Ruhe absolviert werden“, sagt der ÖAMTC-Experte.
  • Ziele der Etappe: Wenn die Fahrt tagsüber erfolgen soll, muss sie auf jeden Fall in signifikante Etappen „verteilt“ werden, um sowohl Kinder als auch Fahrer nicht zu überfordern. Die Ausblicke entlang der Strecke (z. B. Schloss, See, Klettergarten) bieten die nötige Abwechslung und die Möglichkeit, sich zwischendurch zu bewegen.
  • Wärmeschutz: „Der Einbau eines Rollladens schützt Kinder vor unangenehmer Hitze. Leicht und luftig sollte die Kleidung sein“, empfiehlt Marion Seidenberger.
  • Unterhaltung – Kuscheltiere, Farbe und Lesestoff sollten auf dem Rücksitz in Gehweite aufbewahrt werden. Auch klassische Wort- und Gedächtnisspiele machen die Fahrt unterhaltsamer. „Wir müssen auf Spiele wie das Finden von Punkten oder Spiele mit zu viel ‚Wettkampf‘ verzichten, insbesondere wenn zwei oder mehr Kinder an Bord sind. Das kann schnell zu Diskussionen, Unbehagen und Stress auf der Rückbank führen und kann zu Stimmungsschwankungen führen“, erklärt der Mobilitätspsychologe des Mobilitätsclubs.
  • Verpflegung: „Packen Sie genügend Getränke und Snacks ein“, rät der ÖAMTC-Experte. Auch ein paar Obststücke oder Süßigkeiten heben ab und zu die Stimmung.
  • Übelkeit: Um Übelkeit vorzubeugen, sollten Kinder beim Autofahren (z. B. beim Lesen) nicht zu lange nach unten schauen. Der Blick aus dem Fenster hilft meist. Tritt im schlimmsten Fall keine Besserung ein, können Sie auf ein pflanzliches Heilmittel aus der Apotheke (z. B. Tabletten) zurückgreifen.
  • Sicherheit: „Bewegen im Auto ist tabu. Jedes Kind braucht individuell einen passenden Sitz und muss während der Fahrt richtig sitzen bleiben“, betont Seidenberger. “Eltern haben ein wichtiges Vorbild, dem sie folgen können.”

Der abschließende Rat des ÖAMTC-Verkehrspsychologen: „Eltern sollten auf die Stimmung achten. Streitigkeiten oder Diskussionen erfordern ein anderes Umfeld: Die Grenzen des Autos sind dafür nicht geeignet.“

Artikel drucken Pressemappe herunterladen

Bilder und Grafiken

SEIDENBERGER Marion © ÖAMTC / Postl

Alles auswählen Drucken Wählen Sie das gesamte Web aus

rechtliche Warnung

Bildmaterial steht für redaktionelle Zwecke kostenfrei zur Verfügung. Das Urheberrecht liegt beim ÖAMTC. Bitte beachten Sie die Bonitätsinformationen entsprechend den Detailinformationen.

bestätigen und herunterladen alle Themen anzeigen »alle Umfragen anzeigen»

Wien Salzburg Tirol Oberösterreich Kärnten Niederösterreich Steiermark Burgenland Vorarlberg

ohne Registrierung fortfahren

Melden Sie sich an, um schnell und einfach fortzufahren! Sie können den Schutzbrief aber auch ohne Registrierung beantragen.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *