18. Juli 2022 um 15:20 Uhr
Probleme bei An- und Abreise: Besucher beklagen das Chaos rund um das Konzert von Lady Gaga in Düsseldorf
Manchmal gab es einen totalen Stopp am U-Bahn-Eingang in der Arena.
Foto: Nicole Lange
Düsseldorf Vor und nach dem Auftritt von Lady Gaga in Düsseldorf gab es Probleme bei der Ein- und Ausreise. Fans klagen über fehlende Informationen und Probleme mit der Rheinbahn; aber aus Sicht des Veranstalters ist angesichts der Größe der Veranstaltung alles gut gelaufen.
Nach dem umjubelten Auftritt von Lady Gaga in der Düsseldorf Arena beschwerten sich Fans in den sozialen Medien über die chaotischen Zustände rund um das Großereignis. Die Rede ist von fehlenden Informationen zur Einreise und Problemen bei der Rückfahrt mit der Rheinbahn. Diese hatte parallel zur Messe ein weiteres wichtiges Ereignis zu bewältigen. Der Konzertveranstalter sprach von einem reibungslosen Gesamtablauf und bekennt sich ausdrücklich zur Arena Düsseldorf als Austragungsort für Großveranstaltungen.
„Wir sind ohne Vorab- oder Vor-Ort-Informationen durch die Arena gelaufen“, schreibt ein Nutzer unter den Konzertbericht unserer Redaktion auf Facebook. „Keine Pläne wurden im Voraus gesendet oder veröffentlicht, die die Routen oder Tickets zeigen, noch haben wir auf der Website irgendwelche Schilder gefunden, die uns auf die richtige Route führen.“ Viele andere Kommentatoren können keine ähnliche Erfahrung gemacht haben.
Der Live-Nation-Organisator seinerseits stellte fest, dass der Einlass insbesondere im Hinblick auf die Wiederaufnahme von Live-Events weitgehend reibungslos verlief und alle Besucher pünktlich in der Arena waren. „Allerdings gab es einen großen Anteil an ausländischen Besuchern aus ganz Deutschland, die sich vielleicht erst einmal mit der Situation abfinden mussten“, sagt Live Nation-Geschäftsführer Marek Lieberberg.
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Foto: dpa / Kevin Mazur
Die Wartezeiten waren angesichts des großen Besucherandrangs absolut vertretbar, zumal noch Sicherheits- und Ticketkontrollen durchgeführt werden mussten. Allerdings gibt es aus jedem Konzert Lerneffekte, die natürlich in kommende Veranstaltungen einfließen werden. „Wir sind jedenfalls froh, in der schwierigen Zeit nach der Pandemie ein Konzert dieser Größenordnung sehr gut gemacht und in Düsseldorf eine Uraufführung präsentiert zu haben.“
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Foto: dpa / Kevin Mazur
Ähnlich verhält es sich mit dem Raumbetreiber D.Live. „Die Anreise zu einem so wichtigen Event ist für viele Besucher natürlich mit Stress verbunden, vor allem von außen, daher verstehen wir, dass es auch Kritik gibt“, sagt D.Live-Chef Michael Brill. Aus seiner Sicht gab es jedoch keine größeren Zwischenfälle, alle hatten ihr Ziel erreicht, und es gab keine Polizeizwischenfälle, als die Arena erschöpft war. „All das ist für unsere Branche nach der schwierigen Pandemiezeit keine Selbstverständlichkeit“, sagte er. Wir haben viele freundliche Kommentare erhalten.
Beim Nahverkehr lief allerdings nicht alles rund, etwa beim Zugang zum unterirdischen Bahnsteig der Arena. Besucher beschwerten sich, dass hier manchmal nichts passierte. „Letztendlich blieb die Menge für einige Kommissare eine Stunde dort“, sagte ein Kommentator. Eine Sprecherin der Rheinbahn sagte, angesichts des großen Konzerts und der stark frequentierten Messe gebe es eine logistische Herausforderung. “Allerdings haben wir allein für das Konzert elf Straßenbahnen eingesetzt, acht davon mit drei Autos.”
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Foto: Bild Allianz / dpa | Dekan Lewins
Er betonte, dass der Weg von der Arena bis zur Bushaltestelle in Düsseldorf viel kürzer sei als in anderen Städten: „Das ist einerseits schön für die Leute, aber das heißt nicht, dass es so verteilt ist wie anderswo: Alle sind da sofort. nach dem Konzert.“ Seitens der Rheinbahn wurde jedoch keine Blockade auf der Strecke eingeleitet, da dies nicht für notwendig erachtet wurde. Auf der einen Seite der Plattform war jedoch ein anderer Dienstleister zuständig.