Edeka, Rewe, Aldi und Netto: Kartenzahlung noch nicht möglich; das steckt dahinter

Mehrere Supermärkte, Discounter und andere Einzelhändler melden seit Dienstagmorgen (24.05.2022) technische Probleme bei der Geldkartenzahlung. Das Problem tritt derzeit in Deutschland auf.

Bisher trat dieser Ausfall beispielsweise in den Filialen von Aldi, Edeka, Rewe, Netto, Rossmann und DM auf, wenn Kunden ihre Karteneinkäufe bezahlen wollten. Auch am Donnerstagmorgen (26. Mai 2022) wird der Ausfall voraussichtlich andauern.

Zahlungen mit Supermarktkarten werden aufgrund einer Unterbrechung storniert

Die Supermarktkette Konsum hatte bereits am Dienstagnachmittag auf Facebook vor dem Ausfall gewarnt: „Achtung, ein wichtiger Hinweis für Sie! Aufgrund einer deutschlandweiten Unterbrechung ist die Zahlung per Karte in unseren Filialen derzeit nicht möglich“. Dies betrifft sowohl Bank- und EC-Karten als auch Kreditkarten. First Focus Online hatte darüber berichtet.

Das Problem sind nicht die Karten selbst, sondern die Lesegeräte, die die Daten nicht mehr weiterleiten können. Verantwortliche Zahlungsdienstleister und Softwareanbieter arbeiten bereits an einer Lösung.

Dabei handelt es sich laut Bundesverband deutscher Banken um ein bestimmtes Endgerät des Herstellers Verifone, konkret um den Typ H5000. Allerdings wird dieser in Deutschland nur sporadisch eingesetzt. Wie lange der Ausfall andauern wird, ist derzeit noch unklar. Ein Sprecher des Finanzdienstleisters Concardis wies darauf hin, dass betroffene Einzelhändler nicht dieselben Kartenleser neu starten sollten. Geräte sollten auch mit dem Stromnetz und dem Stromnetz verbunden sein, da nur so der Hersteller das Problem beheben kann.

Auch Visa-Kunden hatten auf dem Portal „alle Störungen.de“ gemeldet, dass ihre Karte weder an der Tankstelle noch am Geldautomaten funktioniert habe.

Bitte informieren Sie uns im Voraus, wenn es zu Pannen kommt

Generell sollten Kunden beim Einkaufen auf entsprechende Supermarktschilder oder Werbung achten oder direkt mit dem Personal über eine mögliche Störung sprechen, wenn sie nicht effektiv genug darauf eingehen.

Im Gegensatz zu Supermärkten und Discountern können Tankstellen Pfand akzeptieren, bis die Kosten beglichen werden können. Dazu gehören Personalausweis, Führerschein oder Krankenversicherungskarte. Auch hier sollten Kunden vorab Rücksprache mit den Mitarbeitern halten.

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